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Neujahrsempfang in SteinTherme
Bad Belzig ist auf gutem Weg, die Zukunft zu meistern

Bärbel Kraemer / 20.01.2020, 08:32 Uhr - Aktualisiert 20.01.2020, 14:13
Bad Belzig (MOZ) An knisternden Feuerschalen klang der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Bad Belzig im Kurpark an der SteinTherme aus. Etwa 250 Gäste, unter ihnen Landrat Wolfgang Blasig (SPD) sowie Jutta und Antje Kraft, die Tochter und Enkeltochter des Bad Belziger Ehrenbürgers Artur Krause, waren der Einladung dorthin gefolgt. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang durch Steffi und Axel Merseburger aus Potsdam.

Im Foyer des Gesundheitsfindlings hatte Bürgermeister Roland Leisegang zuvor das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Er erinnerte unter anderem an den erfolgten Gehwegausbau im Ortsteil Groß Briesen und den Ausbau der Niemegker Straße in Bad Belzig; an die aus dem Fördertopf der "Sozialen Stadt" möglich gewordenen Investitionen im Wohngebiet Klinkengrund und die weitere Erneuerung der Einsatzflotte der Bad Belziger Freiwilligen Feuerwehr. Auf den Rückblick folgte ein Ausblick, der Herausforderungen der kommenden Jahre skizzierte. Vom Ausbau der Brandenburger Straße über die Entwicklung des Eisbahngrundstücks bis hin zu Schaffung von weiteren Kitaplätzen. Obgleich nach Leisegangs Ankündigung ab Mai in der Kita "Tausendfüßler" 20 zusätzliche Kitaplätze zur Verfügung stehen werden, ist das Angebot dann noch immer nicht ausreichend.

An knisternden Feuerschalen klang der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Bad Belzig im Kurpark an der SteinTherme aus. Etwa 250 Gäste, unter ihnen Landrat Wolfgang Blasig (SPD), waren der Einladung gefolgt.
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Neujahrsempfang Bad Belzig

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An die Einwohner richtete der Verwaltungschef zugleich den Aufruf, die Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten und "nicht nur Wunschzettel" abzugeben. "Im digitalen Weltenreich gut vernetzt", sei die Stadt nach seiner Einschätzung auf gutem Weg, die Zukunft zu meistern.

Die größte Herausforderung dabei dürfte sein, eine gesunde Balance zwischen Schuldentilgung und Weiterentwicklung der Stadt und der 14 Ortsteile zu finden.

Ein positives Fazit über das vergangene Jahr zog auch Thermechefin Ina Fink. Sie bilanzierte: "2019 war durchaus herausfordernd aber auch gut". So suchten knapp 9.000 Besucher mehr als in 2018 Erholung im Gesundheitsbad. Parallel dazu stiegen die Übernachtungen um 30 Prozent. Zahlen, die lt. Fink optimistisch in die Zukunft schauen lassen. Bad Belzig sei nach ihrer Einschätzung als "smarte innovative Gesundheitsstadt" auf gutem Weg. Eingebettet im Fläming, der als "wunderschöne Destination" in reizvoller Landschaft erkannt ist. Nach Solebrot, Soleschokolade und Soleschinken soll auch die Entwicklung neuer regionaler Produkte mit Solesahnehäubchen fortgesetzt werden.

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