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Handball
Im Spitzenspiel nur einmal in Führung

Erzielt die einzige Müllroser Führung im Verbandsliga-Spitzenspiel in Dahlewitz: der 29-jährige Außen-Spieler Paskal Korau
Erzielt die einzige Müllroser Führung im Verbandsliga-Spitzenspiel in Dahlewitz: der 29-jährige Außen-Spieler Paskal Korau © Foto: michael benk
Wilfried Hohmann / 23.01.2020, 06:00 Uhr
Müllrose Im Spitzenspiel der Verbandsliga Süd haben die Handballer der HSG Schlaubetal-Odervorland beim bisherigen Tabellenvierten Blau-Weiß Dahlewitz stark ersatzgeschwächt mit 30:39 (13:17) verloren. Die Gäste rutschen damit um eine Position auf den dritten Rang ab. Bei der zweiten Saison-Niederlage konnte die Mannschaft vor allem das Fehlen von Abwehrchef Bernt Kratkey und ihrem besten Torschützen Mateusz Krzyzanowski nicht kompensieren.

Bereits im Vorfeld dieser Partie hatte sich die Personalsituation der Schlaubetaler ausgerechnet in ihrem stärksten Mannschaftsteil, der Abwehr, verschlechtert. Mit Abwehrchef Bernt Kratkey und Mateusz Krzyzanowski fehlte der komplette Innenblock, was nicht nur zu einer erneut kompletten Umstellung der Abwehr, sondern auch des Angriffs führte, wo Krzyzanowski als Dauertorschütze mit durchschnittlich gut zehn Treffern pro Spiel ebenfalls fehlte. Dazu ging auch noch Marc Eschenbach angeschlagen in dieses Spiel. Dies versuchten die Trainer mit Felix Preiss und Benedict Mendyk aus der 2. Mannschaft zu kompensieren. Zudem stellten sich beide Trainer trotz Verletzungen als Wechselspieler zur Verfügung. Dies alles sollte jedoch nicht ausreichen, um ein ebenbürtiger Kontrahent zu sein.

Dabei verkauften sich die Müllroser in den ersten 20 Minuten des Spiels durchaus respektabel. Nachdem die Gastgeber schnell mit 4:2 (6.) in Führung gegangen waren, konnten Paskal Korau und Daniel Heine zum 4:4 ausgleichen. Korau sorgte in der 9. Minute mit dem 5:4 für die einzige Führung der Gäste. Danach traten die Abwehrprobleme der Schlaubetaler gegen die körperlich überlegenen Gastgeber deutlicher zu Tage. Obwohl die Müllroser kämpften, fehlte es letztlich aber in der Abstimmung und der Beweglichkeit in der Deckung gegen die von allen Positionen Torgefahr ausstrahlenden Gastgeber. Diese konnten mit drei Treffern in Folge den Rückstand in eine 7:5-Führung umwandeln. Aber erst in der Schlussphase der 1. Halbzeit setzten sich die Dahlewitzer mit dem 17:13-Halbzeitstand etwas deutlicher ab.

Schnelle Vorentscheidung

In den ersten sieben Minuten der 2. Halbzeit sorgten die Gastgeber für die Vorentscheidung. Sie setzten sich auf sechs Tore zum 21:15 ab  und nutzten dabei eine Zeitstrafe gegen Eric Zimmermann zum 22:15. Bei diesem Sieben-Tore-Rückstand blieb es bis zum 22:29 in der 46. Minute. Trotzdem gaben sich die Schlaubetaler noch nicht geschlagen und konnten nochmals durch zwei Treffer von Max Voß und Paskal Korau auf fünf Tore zum 24:29 verkürzen. Das Hauptproblem der Müllroser blieb an diesem Tag jedoch weiterhin die Abwehr, die gegen das variable Angriffsspiel der Gastgeber kaum Mittel fand.

HSG-Trainer Robert Kaberidis: "Wir haben dieses Spiel in erster Linie in der Deckung verloren, wo wir auf Grund der vielen Ausfälle kaum zu unserer Stabilität gefunden haben. Insofern ein völlig verdienter Sieg der Gastgeber."

HSG: Lars Möbus, Fiete Skrypczak, Sven Adamzent (alle im Tor), Paskal Korau 7, Marcel Jüterbock 1, Robert Kaberidis, Eric Zimmermann 4/1, Marc Eschenbach 1, Felix Preiss 5, Daniel Heine 4, David Krüger 2, Benedict Mendyk, Chris Junghanns, Max Voß 6 – Trainer: Robert Kaberidis – CoTrainer: Chris Junghanns

Siebenmeter: Dahlewitz 5/4, HSG 1/1 – Zeitstrafen: Dahlewitz 4, HSG 2

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