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Razzien
"Combat 18" verboten - Durchsuchungen in Brandenburg

Kiel: Sichergestellte Waffen und ein Schild der kriminellen Neonazi-Gruppe «Combat 18» liegen im schleswig-holsteinischen Landeskriminalamt (LKA).
Kiel: Sichergestellte Waffen und ein Schild der kriminellen Neonazi-Gruppe «Combat 18» liegen im schleswig-holsteinischen Landeskriminalamt (LKA). © Foto: Horst Pfeiffer/dpa
dpa / 23.01.2020, 08:47 Uhr - Aktualisiert 23.01.2020, 11:31
Potsdam (dpa) In Brandenburg sind am Donnerstagmorgen im Zusammenhang mit dem Verbotsverfahren gegen die gewaltbereite rechtsextreme Organisation "Combat 18" zwei Wohnhäuser durchsucht worden.

Die Durchsuchungen fanden in Eberswalde (Landkreis Barnim) und in Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald) statt, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei Brandenburg sagte. 30 Beamte des Landeskriminalamtes und der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz. Festnahmen gab es bisher keine. Die Durchsuchungen dauern weiter an.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die rechtsextreme Gruppe "Combat 18" verboten, wie der Sprecher des Ministeriums, Steve Alter, am Donnerstag mitteilte. Die Polizei durchsuchte am Morgen mehrere Objekte in sechs Bundesländern: in Thüringen, Hessen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Mehr zum Verbot und den Razzien lesen Sie hier: Seehofer verbietet rechtsextreme Gruppe "Combat 18"

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