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Bauausschuss
Zehdenicker Tourist-Info soll im Rathaus bleiben

Das Ding muss weg: Nicht wenige Abgeordnete wollen offenbar, dass der Pavillon abgerissen wird und dort eine Grünanlage entsteht.
Das Ding muss weg: Nicht wenige Abgeordnete wollen offenbar, dass der Pavillon abgerissen wird und dort eine Grünanlage entsteht. © Foto: Martin Risken
Martin Risken / 23.01.2020, 17:17 Uhr
Zehdenick (MOZ) Mit knapper Mehrheit hat der Bauausschuss der Stadt den Antrag der CDU auf Umzug der Tourist-Information Zehdenick vom Rathaus in den Pavillon in der Berliner Straße 27 abgelehnt. Vier Abgeordnete waren dagegen, drei dafür. Das letzte Wort haben die Stadtverordneten am 5. März. Die Zeit bis dahin will die Stadtverwaltung nutzen, um einen Antrag auf Bewilligung von Fördermitteln zu stellen, weil die Frist dafür zum 29. Februar ausläuft. Egal wie letztlich die Entscheidung der Stadtverordneten ausgehen wird, hätte die Kommune weiterhin alle Optionen, das Vorhaben zu realisieren. Geplant ist, den Pavillon zu sanieren und den Vorplatz zu gestalten. Dafür hatten sich vergangene Woche die Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins Zehdenick ausgesprochen. Dieser Forderung widersprach aber erneut Vizebürgermeister Dirk Wendland. Die Möglichkeiten, die Tourist-Information trotz der Auflagen des Denkmalschutzes attraktiver zu gestalten, seien bei Weitem nicht ausgeschöpft. Kein einziges Mal habe der Verein darauf gedrängt, das Büro ansprechender zu gestalten. Sicherlich werde es nicht gelingen, ein Schild am Rathaus anzubringen, aber es gebe noch andere Möglichkeiten, den Informationspunkt im Stadtzentrum hervorzuheben.

Eine Verlagerung des Büros in die Berliner Straße 27 widerspreche allen Bemühungen der vergangenen Jahre, den Verkehr auf der unteren Berliner Straße zu beruhigen. Der Verkehr würde deutlich zunehmen, die Suche nach einem Parkplatz deutlich erschwert. Der Umbau des Pavillons werde Hunderttausende Euro kosten, auch die Folgekosten müssten bedacht werden, zeigte sich Bernd Krumbach (SPD) skeptisch. Zurzeit nutze der Verein die Räume im Rathaus unentgeltlich. "Ohne eine Kostenschätzung kann ich dem nicht zustimmen", so Krumbach. Die Skepsis teilte auch Claus-Dieter Wilksch (Die Linke).

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