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Wohnungsbau
Bauboom im Landkreis und in der Kreisstadt Oranienburg

ora-200123-Lehnitz-bu2 Lehnitz  ehemaliges Bundeswehrgelände Militärgelände Wohnungsbau Kreis, alte Gebäude werden saniert oder abgerissen Oberhavel
ora-200123-Lehnitz-bu2 Lehnitz ehemaliges Bundeswehrgelände Militärgelände Wohnungsbau Kreis, alte Gebäude werden saniert oder abgerissen Oberhavel © Foto: Burkhard Keeve
Burkhard Keeve, Friedhelm Brennecke / 23.01.2020, 18:56 Uhr
Oranienburg (MOZ) Der Wohnungsmarkt in Oberhavel ist angespannt. Doch der Landkreis wächst. Daher sind Wohnungsbaugesellschaften und auch der Landkreis weiterhin selbst aktiv und schaffen neuen Wohnraum.

Mittlerweile hat der Landkreis als Bauherr über seine Tochtergesellschaft, die Oberhavel Holding, bereits 104 Mitwohnungen geschaffen. 70 auf dem ehemaligen Kasernengelände in Lehnitz, 16 in Bärenklau und 18 in Glienicke. 70 weitere Wohnungen werden in diesem Jahr in Lehnitz fertiggestellt. Bereits in zehn Tagen (ab 1. Februar) wird dort Haus 14 am Mühlenbecker Weg 9f bezugsfertig. Hier entstanden 35 Wohnungen für rund 4,5 Millionen Euro. Das sich an dieses anschließende Gebäude (Haus 15, Mühlenbecker Weg 9e) soll Anfang Oktober fertig sein. Dafür werden ebenfalls für 35 Mietwohnungen 4,5 Millionen Euro verbaut. Ein Drittel dieser Wohnungen ist Geringverdienern vorbehalten.

"Mal eben 174 Wohnungen nebenher zu bauen, neben der originären Arbeit der Verwaltung, ist schon eine große Leistung", sagt Oberhavels Landrat Ludger Weskamp (SPD) gegenüber dieser Zeitung. "Wir wollen da weitermachen, aber nicht alleine. Dafür benötigen wir die Städte und Gemeinden."

Das haben die Kreisstadt und mehrere Investoren längst erkannt. Derzeit werden in Oranienburg mehr als 500 neue Wohnungen errichtet, unter anderem am Speicher in der Lehnitzstraße, auf dem Gelände der ehemaligen Staatsreserve am Aderluch sowie am früheren jüdischen Erholungsheim in Lehnitz.

Wohnungen für Mieter mit geringerem Einkommen entstehen gerade in der Weißen Stadt. Die städtische Woba errichtet im ersten Bauabschnitt sechs Häuser mit 80 Wohnungen her. Die Rohbauten sind fast fertig. Weil das 20-Millionen-Euro-Vorhaben vom Land mit 14 Millionen Euro gefördert wird, gibt es für zwei Drittel der Wohnungen festgesetzte Mietpreise von 5,50 Euro sowie sieben Euro pro Quadratmeter.

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