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Hallenfußball
EWE-Cup und Strausberg – das passt

Nicht nur in den Pausen umlagert: Die Autogramme der beiden Ex-Nationalspieler David Okondor (rechts) und Dieter Burdenski waren bei den Nachwuchskickern während des gesamten Budenzaubers äußerst gefragt.
Nicht nur in den Pausen umlagert: Die Autogramme der beiden Ex-Nationalspieler David Okondor (rechts) und Dieter Burdenski waren bei den Nachwuchskickern während des gesamten Budenzaubers äußerst gefragt. © Foto: Stephan Dreyse
Sam Deyster / 24.01.2020, 06:00 Uhr - Aktualisiert 24.01.2020, 08:03
Strausberg (MOZ) Der EWE-Wintercup und Strausberg – das passt zusammen: Spannende Partien, attraktives Rahmenprogramm und mit einem Ex-Nationalspieler David Okondor hatte der EWE-Winter-Cup in der Strausberger Hegermühlenstraße-Halle einiges zu bieten. Am Ende setzten sich die E-Junioren aus Binz vor SV Merkur Kablow, Eberswalde und Deszczno (Polen) unter zwölf Teilnehmern durch und spielen am 17. Mai 2020 im Finale um den 16. EWE Cup.

"Wenn wir sowas auch schon gehabt hätten…", geriet Dieter Burdenski ins Schwärmen. Der ehemalige Torhüter war über 16 Jahre bei Werder Bremen, ist heute Ehrenspielführer der Werderaner und von Anfang an beim Nachwuchsturnier des Energiedienstleisters dabei. Doch in der 16. Saison des EWE-Cups gibt es einen neuen Modus: Statt der bisherigen 16 Teams aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rügen und Polen treten dieses Mal 36 Teams an. Damit werde der starken Resonanz der zahlreichen Vereine, die sich bewerben, Rechnung getragen und gleichzeitig "mehr Teams eine Chance gegeben", wie Organisatorin Brigitte Jeschke erläuterte.

Der neue Modus hat zur Folge, dass drei Vorrunden-Turniere ausgetragen werden, von denen der Winter-Cup zum zweiten Mal in Strausberg das Hallenturnier darstellt. Jeweils die besten vier Teams aus der Vorrunde qualifizieren sich für das Finale im Mai. Wie gewohnt gibt es für alle Teilnehmer einen Satz Trikots. Dass der Winter-Cup schon zum zweiten Mal in Folge in der Strausberger Mehrzweckhalle stattfindet, führt Jeschke auf die guten Kapazitäten und die Verbindung zum FC Strausberg, dessen Junioren ebenfalls antraten, zurück.

Attraktives Pausenprogramm

Dass nicht nur Teams aus dem näheren Umfeld antreten, sei einerseits gut für das Spielgefühl der Nachwuchskicker, anderseits auch für die begleitenden Eltern. Dabei habe jedes Turnier seine ganz eigene Stimmung. "Dass solche Sachen überhaupt stattfinden und die Kinder ihren Spaß haben ist entscheidend", erläutert Dieter Burdenski, der auch für die Nationalmannschaft im Kasten stand. Auch in den Pausen ging es rund. So beim Tischkicker, Becherstapeln auf Zeit, während Reaktion und Schnelligkeit an der LED-Wand und beim Pylonen-Parcours gefragt waren. In 45 Sekunden mussten die Spieler auf die jeweils rot oder grün aufleuchtenden Pylone reagieren und sie so schnell es geht erreichen und drücken, um Punkte zu sammeln.  Als Überraschungsgast traf außerdem noch Ex-Nationalspieler David Odonkor ein, der gemeinsam mit Dieter Burdenski von Moderator Heiko Bürzelmann während der Pause vor den Finalbegegnungen zum Interview aufs Spielfeld gebeten wurde. Dass Odonkor eng verbunden mit dem BVB ist und mehrfach in der Nationalauswahl antrat, war ebenso zu erfahren, dass Burdenski als Torhüter einmal sogar selbst ein Tor machte. Auf ihren Tipp, wer Deutscher Meister werde, angesprochen, sind sich beide recht schnell einig: Der RB Leipzig. Natürlich wünscht sich David Odonkor den BVB "möglichst weit oben dabei".

Signaturen selbst auf Schuhen

Zum dritten Mal war David Odonkor zu Gast und erklärte, "es ist immer schön, wenn viele Kinder in einem guten Turnier zum Fußball zusammenkommen". Er selbst hat mit sechseinhalb Jahren angefangen zu spielen. Vor allem die gebotene Qualität lobte Odonkor. Toll fand er, dass sich gemischte Teams aus Mädchen und Jungen im Turnier messen.

Selfies mit den Ex-Profis, Autogrammkarten sowie Signaturen auf Trikots, Shirts und Schuhen waren anschließend am Autogrammstand gefragt. Große und kleine Fans tummelten sich in ihren spielfreien Zeiten für die begehrten Souvenirs. Burdenski und Odonkor versuchten alle Wünsche, so gut es ging zu erfüllen – sogar Bilder mit Babies und ganzen Familien. Nach 38 Spielen belegten die Junioren des 1. FC Binz, des SV Merkur Kablow-Ziegelei, FV Preussen Eberswalde und KS Spartak Deszczno die ersten vier Plätze. Als Sieger können sich die Binzer Talente noch über ein Team-Wochenende im Tropical Islands freuen. Beste Turnierspielerin wurde Emilia Kanakhowska vom 1. FC Binz und bester Torhüter Patryck Wikoniski von Pogoń Krzeszyce.

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