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Geringer als 2019
Neuer Haushalt für Storkow mit Überschuss

Die Stadt Storkow erzielt auch im neuen Jahr wieder einen Überschuss. Er fällt aber geringer aus als zuletzt.
Die Stadt Storkow erzielt auch im neuen Jahr wieder einen Überschuss. Er fällt aber geringer aus als zuletzt. © Foto: Symbolbild/Pixabay
Bernhard Schwiete / 24.01.2020, 07:00 Uhr
Storkow (MOZ) Der neue Haushalt der Stadt Storkow kommt auf ein Volumen von knapp 19 Millionen Euro. Die Verwaltung kalkuliert dabei mit einem Plus von gut 20 000 Euro. Hinzu kommt gemäß den Berechnungen von Kämmerin Bettina Pukall ein weiterer Überschuss von gut 84 000 Euro, der Grundstücksverkäufen zu verdanken ist. Die Stadtverordnetenversammlung hat das 182 Seiten umfassende Zahlenwerk am Mittwochabend mit großer Mehrheit beschlossen. Die einzige Gegenstimme kam von Christina Gericke (Freie Wählergemeinschaft). Eine Begründung für ihr Stimmverhalten gab sie nicht ab. Auch Diskussionsbeiträge von anderen Stadtverordneten kamen nicht; nach der Haushaltsrede von Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig (SPD) folgte unmittelbar die Abstimmung.

Nach Überschüssen in siebenstelliger Höhe in den Jahren 2017/18 fällt das Plus der Stadt im laufenden Jahr nur noch gering aus; auch 2019 war der Überschuss lediglich dem Verkauf von Grundstücken zu verdanken, wie die Bürgermeisterin erläuterte. Dennoch sprach sie von einer guten finanziellen Lage der Stadt und erwähnte steigende Einnahmen aus dem Gemeinde-Anteil der Einkommen- und Umsatzsteuer (plus 195 000 Euro) sowie aus der Gewerbesteuer (plus 43 000 Euro). Demgegenüber braucht die Stadt mehr Geld für ihr Personal. Wie Schulze-Ludwig erläuterte, liegt das an gesetzlich bedingten Lohnerhöhungen und auch an Stundenerhöhungen sowie neu geschaffenen Stellen wegen Mehrbedarfs, unter anderem im Hort Würfelkids und in der Kita Kanalkieker in Kummersdorf. Der Schuldenstand der Stadt liegt aktuell noch bei mehr als acht Millionen Euro.

Investitionen für Feuerwehren

Die Bürgermeisterin legte auch eine Liste der für 2020 geplanten Investitionen vor. Dazu gehören die Regenentwässerung an der Ortsdurchfahrt in Alt Stahnsdorf, der zweite Bauabschnitt der Sanierung der Altstadt-Turnhalle, der Bau eines zweiten Rettungsweges für die Burg, ein Umkleidecontainer für die Feuerwehr in Klein Schauen, eine Kalthalle für den Bauhof, Parkplatz und Außenanlagen an der Kita Kanalkieker, eine Elektroerschließung auf dem Marktplatz, die Sportanlage der Europaschule, die neue Sonderausstellung auf der Burg, der Jugendfreizeitplatz in Karlslust sowie eine Ladestation für E-Bikes. Außerdem kauft die Stadt Kleinlöschfahrzeuge für die Feuerwehren in Kehrigk, Klein Schauen und Rieplos, zwei Notstromaggregate, einen Sonnenschutz für die Europaschule sowie für die Burg Beleuchtung und Vorhänge für den großen Saal und eine neue Bestuhlung für den Hof.

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