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Fußball
Niederlage verleiht Flügel

Jubelpose: Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf, Quali-Sieger der Kreisliga-Fußballer
Jubelpose: Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf, Quali-Sieger der Kreisliga-Fußballer © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 29.01.2020, 06:00 Uhr
Strausberg (MOZ) Mission erfüllt: Die in der Kreisliga Nord beheimateten Fußballer der TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf haben mit einem abschließenden 6:0-Erfolg gegen den Dauerrivalen SG Rot-Weiß Neuenhagen das Ticket für das Hallenmasters des Fußballkreises Ostbrandenburg gelöst.

Der spätere Sieger war recht schwungvoll in das Strausberger Hallenspektakel gestartet, bei dem ein Sextett, bestehend aus dem FC Herrensee Strausberg, Borussia Fürstenwalde, der SG Sachsendorf/Dolgelin, Rot-Weiß Reitwein, Rot-Weiß Neuenhagen und eben jenen TSG-Kickern, den letzten Masters-Teilnehmer ermittelten. Zum Auftakt stand gegen die ambitionierten Mannen des FC Herrensee durch die beiden Treffer des überragenden Kevin Dänhardt am Ende ein knapper 2:1-Erfolg zu Buche. Gegen Rot-Weiß Reitwein folgte ein ungefährdetes 2:0. Für die Mannschaft um Eric Fudel lief es indes auch in der Folgezeit nicht wirklich rund. Im Gegenteil: Die Reitweiner verloren alle fünf Partien und landeten punktlos am Ende des Klassements.

Doch auch Fredersdorf-Vogelsdorf musste Federn lassen, hatte im dritten Spiel gegen die Borussia aus Fürstenwalde – zuvor 1:1 gegen Rot-Weiß Neuenhagen und 0:3 gegen die überraschend starke Spielgemeinschaft Sachsendorf/Dolgelin – mit 0:1 das Nachsehen. Es blieb spannend, da sich Letztere mit einem abermaligen 2:0, diesmal über die Neuenhagener Kicker, sowie einem 1:0-Erfolg gegen Rot-Weiß Reitwein keinerlei Blöße gab. Spätestens jetzt wusste jeder in der Sporthalle des Strausberger Oberstufenzentrums, dass der Turniersieg nur über die Sachsendorf/Dolgeliner gehen würde.

So folgte also das direkte Aufeinandertreffen der beiden Favoriten. Erstaunlicherweise verlieh die Pleite gegen die Fürstenwalder der TSG-Truppe augenscheinlich Flügel. Sie agierte deutlich tonangebend und konnte sich souverän mit 4:1 durchsetzen. Damit war beim Gegner die Luft raus, mit einer weiteren deutlichen Niederlage – 0:5 gegen den FC Herrensee – verabschiedeten sich die Oderbrücher um den besten Turnierspieler Julian Latzel von allen Masters-Hoffnungen.

Mit 6:0-Erfolg zum Triumph

Dass die TSG Fredersdorf-Vogelsdorf am Ende triumphierte, konnte auch die SG Rot-Weiß Neuenhagen im Nachbarschaftsduell nicht mehr verhindern. Sie konnte im vorletzten Turnierspiel Dänhardt und Co. kein Bein mehr stellen, musste stattdessen eine deftige 0:6-Packung quittieren. Mit zwölf Zählern aus fünf Partien hatte der Sieger letztlich im Gesamtklassement die Nase vorn, gefolgt von Borussia Fürstenwalde und der SG Sachsendorf/Dolgelin.

Nicht zuletzt lebte die torreiche Veranstaltung auch von der einmal mehr hervorragenden Organisation durch die Mitglieder der ausrichtenden SG Klosterdorf. Die Turnierleitung des Fußballkreises Ostbrandenburg um Spielausschuss- und Kloster-dorfs Vereinschef Dirk Jahn hatte zu jedem Zeitpunkt alles im Griff. Zudem kamen die Fans auf ihre Kosten, da es in den 15 Par­tien 56 Treffer gab, also im Schnitt fast vier.

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