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Wachenneubau
Viel Glück beim Bauen gehabt

Zufrieden: Neuruppins Ordnungsdezernent Thomas Fengler, der stellvertretende Stadtwehrführer Christian Raasch, Marcel Bunk vom Bauamt der Stadt und der Fehrbelliner Architekt Thomas Niese (von links) beim Vor-Ort-Termin in Alt Ruppin.
Zufrieden: Neuruppins Ordnungsdezernent Thomas Fengler, der stellvertretende Stadtwehrführer Christian Raasch, Marcel Bunk vom Bauamt der Stadt und der Fehrbelliner Architekt Thomas Niese (von links) beim Vor-Ort-Termin in Alt Ruppin. © Foto: Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 19.02.2020, 05:30 Uhr
Alt Ruppin (MOZ) Wenn alles weiter glatt geht, könnte im Mai die neu gebaute Wache für den Feuerwehr-Stützpunkt Nordost an die Kameraden übergeben werden. Das berichtete Marcel Bunk vom städtischen Bauamt bei einem Vor-Ort-Termin am Dienstag. Die Arbeiten an dem Millionenprojekt liegen aktuell gut im Zeit- und im Kostenrahmen.

Gleich in mehrerlei Hinsicht hatte die Verwaltung beim Bauen Glück gehabt: Angefangen von den erhaltenen Fördermitteln über das milde Wetter bis hin zu den Angeboten, die Firmen für die einzelnen Arbeitsschritte eingereicht hatten. "Weil wir antizyklisch gebaut haben, waren sie teilweise sogar billiger als wir eingeplant hatten", berichtete Bunk.

All das hat dafür gesorgt, dass auch einiges möglich wurde, das anfangs gar nicht geplant war – ohne damit für Mehrkosten zu sorgen. So sind außer der Fahrzeughalle, die Platz für sechs große Trucks bietet, alle Räume mit Akustikdecken versehen worden. Auch ein zusätzlicher abschließbarer Lagerraum für die Wehrführung wurde so geschaffen. All das passierte in Abstimmung mit den Kameraden, sei es bei der Gestaltung des großen Büros für die Zugführung, der Küche mit Durchreiche, des Sitzungssaals, der Räume für die Jugendabteilung oder der farblichen Gestaltung einzelner Elemente in den Räumen. Der Platz für Seminare und der für den aktiven Dienst ist so voneinander getrennt, dass etwa Schmutz nach einem Einsatz den anderen Bereich nicht beeinträchtigt. Getrennte Umkleiden für Männer und Frauen, sowie für Aktive und die Jugendwehr sollen garantieren, dass sich niemand ins Gehege kommt. Und ein klimatisierter Serverraum soll Sicherheit für die Technik auch im Hochsommer bieten. Bei der Energieversorgung wurde auch auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Wache wird mit Geothermie per Fußbodenheizung geheizt. Dazu wurden acht Bohrungen vorgenommen, die 100 Meter tief in die Erde gehen.

Die meisten Arbeiten im Inneren sind inzwischen abgeschlossen. Als nächstes kommen die Möbel, und die Außenanlagen sollen bis zum Monatsende fertiggestellt werden. Dazu gehört unter anderem der eingezäunte und mit einem Rolltor versehene Zufahrtsbereich für die Einsatzfahrzeuge. Die Kopfsteinpflaster-Straße soll von der Kreuzung der B 167 bis hinter die Einfahrt mit einer Asphaltschicht überzogen werden. Dafür muss der Abschnitt für etwa eine Woche gesperrt werden. Damit davon niemand überrascht ist, wird das im Vorfeld aber noch einmal angekündigt.

Insgesamt waren für den Wachenneubau 2,8 Millionen Euro eingeplant. Von der Investition profitieren viele. Dort werden die Einheiten aus Wulkow, Krangen Molchow, Alt Ruppin und Nietwerder künftig gemeinsam ihren Dienst verrichten. 61 Aktive gehören genauso dazu wie eine aktuell 36 Mitglieder starke Jugendwehr.

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