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Dorf mit Zukunft
Falkenthal bewirbt sich erneut um Titel

archiv-ORA-160926-LiLö-Falkenthal-Erntefest-2-veb Falkenthal Erntedankfest  Foto: Volkmar Ernst ORA-160926-LiLö-Falkenthal-Erntefest-2-veb
archiv-ORA-160926-LiLö-Falkenthal-Erntefest-2-veb Falkenthal Erntedankfest Foto: Volkmar Ernst ORA-160926-LiLö-Falkenthal-Erntefest-2-veb © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 25.02.2020, 09:48 Uhr
Falkenthal (MOZ) "Unser Dorf hat Zukunft" ist ein Wettbewerb, bei dem Orte um Punkte wetteifern und sich damit die Teilnahme am Landes- und Bundeswettbewerb sichern können. Dass dem Gewinner auch eine Geldprämie winkt, ist ein lohnender und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt. Falkenthal hat bereits einmal erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen und sich auf Kreisebene den Sieg sichern können.

Nun stand das Thema der Teilnahme in der Ortsbeiratssitzung erneut zu Diskussion. Hielt sich die Begeisterung der Gäste dafür zuerst auch in Grenzen, gab es zum Schluss dennoch ein deutliches Signal, die Bewerbungsunterlagen abzugeben. Denn Falkenthal ist schön und lebenswert, hat Potenzial für einen weitere Entwicklung und ist damit auch ein Dorf mit Zukunft, waren sich schließlich Gäste und Kommunalpolitiker einig.

Konsens herrschte auch dahingehend, dass keine "extra Anstregungen" unternommen werden, um beim Wettbewerb zu glänzen, sondern auf das zu verweisen, was das Leben im Ort ausmacht – und da gibt einen ganze Menge. Ganz oben an steht da die Vorbereitung der 750-Jahrfeier. Keine Einzelaktion des Beirates, sondern ein Gemeinschaftsprojekt, in das sich alle Vereine und Einwohner einbringen, die Kirchengemeinde ebenso wie die Kita, die Fußballer, Angler, Karnevalisten und alle anderen Vereine.

Erfolgreicher Arbeitseinsatz

Dass es ein Gemeinschaftsgefühl im Dorf gibt, das bestätigt der erfolgreich ausgeführte Arbeitseinsatz im Dorfzentrum, denn es kamen mehr Helfer als erwartet, was wiederum zur Folge hatte, dass die Aufräumaktion schneller beendet werden konnte. "Eben das macht das Miteinander im Ort aus und ist etwas, auf das wir stolz sein können und in die Bewerbung gehört", so die Feststellung von Ortsbeirats-Chef Karsten Kiesewetter dazu. Eine zweite Aufräumaktion, dann an den Einfahrten zum Ort, soll vor Ostern noch folgen.

Dass nie alles perfekt sein wird, das ist den Kommunalpolitikern bewusst. "Uns fehlt ein Bäcker, aber wir arbeiten daran, dass zumindest eine Backfiliale eröffnet wird", so Kiesewetter.

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