Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Baumängel
Stadt soll sich um marode Friedrichsthaler Chaussee kümmern

Dauer-Ärgernis: Das Regenwasser kann nicht ordnungsgemäß von der Friedrichsthaler Chaussee abfließen.
Dauer-Ärgernis: Das Regenwasser kann nicht ordnungsgemäß von der Friedrichsthaler Chaussee abfließen. © Foto: Friedhelm Brennecke
Friedhelm Brennecke / 25.02.2020, 18:04 Uhr
Friedrichsthal (MOZ) Seitdem Friedrichsthal vor einigen Jahren ans zentrale Abwassernetz angeschlossen wurde, gibt es Ärger mit der Friedrichsthaler Chaussee.

Das Regenwasser könne nicht ordnungsgemäß abfließen, die Sickermulden seien wirkungslos. Nicht sauber verfüllte baubedingte Querungen der Fahrbahn führten dazu, dass Fahrzeuge beim Drüberfahren einen ganz erheblichen Lärmpegel verursachten. Einige Hausbesitzer klagten sogar über Erschütterungen, die Gläser in den Schränken zum Wackeln bringen würden.

Frank Rzehaczek (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher, trug dies im Bauausschuss vor und begründete damit den Antrag des Ortsbeirats. Der sieht vor, dass die Verwaltung die Kosten für die Instandsetzung der Straße bis Oktober ermitteln soll. Das fand Zustimmung.

Schon im Werksausschuss war die Friedrichsthaler Chaussee ein Thema. Dort hatten Jörg Roitsch (Grüne) und Olaf Kästner (Linke) auf die genannten Probleme hingewiesen und die Stadtwerke gebeten, zu klären, wer für die Beseitigung  der Schwachstellen die Verantwortung trage. Sollten die Arbeiten nach dem Kanalbau nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sein, müsste der Entwässerungsbetrieb dafür gerade stehen. Ansonsten sei es Aufgabe der Stadt, sich über eine Verbesserung des Straßenzustandes Gedanken zu machen.

"Wir werden jedenfalls keine neue Straße bauen", sagte Stadtwerke-Prokurist Ulrich Hofmann. Er gehe auch davon aus, dass die Nacharbeiten im Anschluss an den Kanalbau fachgerecht ausgeführt worden seien. Im Werksausschuss setzte sich indes die Meinung durch, das Ganze nochmals näher unter die Lupe zu nehmen. Stadtwerke-Geschäftsführer Alireza Assadi sicherte zu, dass die Stadtwerke, die Betriebsführer des Entwässerungsbetriebs sind, einen Vor-Ort-Termin mit Ortsvorsteher Jens Pamperin vereinbaren werden, um das Kapitel Baumängel ein für alle Mal zu klären.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG