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Einigkeit
Zwei Protestbriefe gegen das Gasbohren unterzeichnet

Die Unterzeichner des Protestbriefes gegen das Gasbohren: Karola Gundlach, Bert Kronenberg, Frank Stege, Detlef Tabbert (von links)
Die Unterzeichner des Protestbriefes gegen das Gasbohren: Karola Gundlach, Bert Kronenberg, Frank Stege, Detlef Tabbert (von links) © Foto: Elke Kögler
Elke Kögler / 27.02.2020, 20:44 Uhr - Aktualisiert 27.02.2020, 21:49
Templin/Oberhavel (MOZ) Beim Thema Gasbohren hat am Donnerstagabend bei den Verantwortlichen der betroffenen Städte in Nordoberhavel und in der Uckermark Einigkeit geherrscht: Zehdenicks Bürgermeister Bert Kronenberg (parteilos), der Granseer Amtsdirektor Frank Stege, Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) und Karola Gundlach (parteilos), Bürgermeisterin in Lychen, unterschrieben bei der Bilanzveranstaltung der Initiative gegen Gasbohren in der Naturtherme Templin zwei Protestbriefe an Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD).

Beide sollen dafür sorgen, dass die geplante Erdgasförderung im Gebiet Zehdenick-Nord verboten wird. Anstatt durch das Fördern von Erdgas Landschaften zu zerstören, sollte nach Meinung der Unterzeichner der Ausbau der erneuerbaren Energien mit Sonne, Wind und Biogas auf naturschonende Art und Weise vorangetrieben werden. Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) sei aus terminlichen Gründen bei der Veranstaltung nicht erschienen und werde das Schreiben später unterzeichnen,war zu erfahren. Fast 300 Besucher kamen zu der Veranstaltung, um einen Überblick über das Erdgasprojekt der niederländischen Firma Jasper Resources sowie die Aktivitäten der Bürgerinitiative in der Region zu erhalten.

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