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Jens Aasmann über die Lage in Rhinow
Hochzeiten nur noch mit bis zu 50 Gästen erlaubt

Amtsdirektor Jens Aasmann.
Amtsdirektor Jens Aasmann. © Foto: Simone Weber
René Wernitz / 18.03.2020, 17:18 Uhr - Aktualisiert 19.03.2020, 11:01
Rhinow (MOZ) Ist im nordwesthavelländischen Amt Rhinow ohnehin nicht viel los, müssen die Einwohner in den nächsten Wochen wegen der Corona-Pandemie auf die wenigen Termine mit Fun-Faktor verzichten. Wie Amtsdirektor Jens Aasmann (SPD) mitteilt, sind etwa alle  Osterfeuer abgesagt. Auch die Dorfgemeinschaftshäuser werden bis 19. April nicht mehr vermietet. Spielplätze sind gesperrt.

Aasmann schildert die aktuelle Lage, wie sie sich am Mittwoch im Amtsbereich darstellt. Neben der nun geltenden brandenburgischen Rechtsverordnung ziehen auch die Allgemeinverfügungen, die Unterricht und Kinderbetreuung betreffen. "Schulen und Kitas sind ab heute geschlossen, ein Notbetrieb ist eingerichtet." Das Amt ist Träger der Einrichtungen in der Stadt Rhinow, in Hohennauen und in Stölln. Notbetreut würden an den Standorten insgesamt 54 Kinder, so Aasmann, "das heißt, rund 19 Prozent aller Plätze sind in der Notbetreuung belegt."

Da die beiden Grundschulen in der Stadt Rhinow und in Hohennauen geschlossen sind, sei auch eine Essensversorgung für externe Besucher in den jeweiligen Schulspeisungen nicht mehr möglich, betont der Amtsdirektor. Viele, auch ältere Mitbürger, hätten diese Möglichkeit gerne genutzt.  Daher habe die Küche organisiert, dass das Essen zur Abholung durch ein Fenster verkauft werden kann.

Das Amtsgebäude ist für den spontanen Besucherverkehr gesperrt. Anliegen würden aber per Telefon oder E-Mail bearbeitet. Termine seien in wichtigen Fällen nach telefonischer Absprache möglich, so Aasmann über die Einschränkungen an seinem Dienstsitz. Eine wichtige Info hat er für Brautpaare parat und für Menschen, die Angehörige bestatten lassen. Für Hochzeiten und Beerdigungen würden die aktuellen Bestimmungen ebenso gelten, also nicht mehr als 50 Besucher und die Führung von Anwesenheitslisten. Ferner habe das Innenministerium bei standesamtlichen Trauungen angewiesen, dass nur noch das zu trauende Paar, ihre Kinder und die Trauzeugen anwesend sein dürfen.

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