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Corona Krise
Wie geht es mit den Kloster Lehniner Kindereinrichtungen weiter?

In der Kita in Netzen sollen dann auch die Grebser Kinder betreut werden.
In der Kita in Netzen sollen dann auch die Grebser Kinder betreut werden. © Foto: Gemeinde Kloster Lehnin
BRAWO / 20.03.2020, 14:33 Uhr
Kloster Lehnin Bis Freitag, 20. März,bleiben alle sechs gemeindeeigenen Kitas offen und auch die Integrierten Tagesbetreuungen (ITB) in Damsdorf und Lehnin. Betreut werden hier noch etwa 100 Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Normalerweise besuchen die acht Einrichtungen ca. 800 Kinder. Inzwischen sind alle Anträge der Eltern beschieden.

Es wird beabsichtigt, die beiden Einrichtungen mit den geringsten Kinderzahlen – die Kitas in Göhlsdorf und Grebs – ab Montag vorübergehend zu schließen.

Geplant ist auch, die Göhlsdorfer Kinder in Damsdorf und die Grebser Kinder in Netzen zu betreuen. Die Einrichtungen sind voneinander jeweils nur etwa zwei Kilometer entfernt – Wege, die für die Eltern zumutbar seien, betont Bürgermeister Uwe Brückner, der um Verständnis für die Maßnahmen bittet.

Die Kinder werden in kleineren Gruppen als üblich betreut – bei den Kleinsten teilen sich maximal 3 bis 5 Kinder einen Raum, bei den Größeren bis zu acht. Das Ansteckungsrisiko soll damit minimiert werden.

Für Erzieher/innen, die für die Betreuung nicht eingesetzt werden müssen, sind Laptops angeschafft worden, mit denen z. B. Portfolios und Konzeptionen für die spätere Arbeit mit den Kindern erstellt werden können. Zudem ist geplant, in den geschlossenen Kitas in Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof Renovierungen, Reparaturen und Grundreinigungen vorzuziehen.

Die Öffnungszeiten können in Abstimmung mit den Eltern angepasst werden.

Für Besucher, die in den vergangenen 14 Tagen aus einem vom Robert-Koch-Institut benannten Risikogebiet kommen, besteht für alle gemeindlichen Einrichtungen Betretungsverbot.

Trotz der Einschränkungen soll ab 1. April wie geplant die neue Frühstücks- und Vesperversorgung in den Gemeinde-Kindergärten starten. Die dazu notwendige Infrastruktur wurde geschaffen, Personal eingestellt und Verträge wurden mit Anbietern geschlossen.

Die Elternbeiträge für April wird die Gemeinde in Abstimmung mit anderen Kommunen des Landkreises aussetzen. Hier hofft Brückner, dass die Landesregierung eine Regelung zur Kostenübernahme trifft.

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