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Jetzt 19 Infizierte in OPR
Erster Corona-Fall in Kyritz

Jetzt gibt es 19 bestätigte Corona-Fälle in OPR.
Jetzt gibt es 19 bestätigte Corona-Fälle in OPR. © Foto: Daniel Bockwoldt
Markus Kluge / 02.04.2020, 11:26 Uhr - Aktualisiert 14.04.2020, 16:04
Kyritz (MOZ) In Kyritz gibt es einen bestätigten Corona-Fall. Das teilte das Rathaus am heutigen Donnerstag mit. Die Person befindet sich nun in häuslicher Isolation. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Landkreis auf 19, wie die Kreisverwaltung bestätigte. Die Person in Kyritz hat sich bei jemanden angesteckt, der bis dahin selbst nicht wusste, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hat.

Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos) bittet in einem Brief an die Kyritzer und die Bewohner der Ortsteile darum, dass sich alle weiterhin besonnen und umsichtig verhalten sowie verantwortungsbewusst handeln. Zudem sollten alle Anordnungen des Bundes, des Landes und der Kommune respektiert werden. "Gehen Sie nur aus dem Haus, wenn es unbedingt notwendig ist und auch dann nur allein, zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt. Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, verzichten sie darauf, zum Einkaufen zu gehen", so Görke weiter. Wer zur Risikogruppe gehört, solle sich von Nachbarn oder Freunden helfen lassen. Wer diese Chance nicht hat, kann sich beim Bürgertelefon unter033971 85222 melden. Von dort aus wird dann ein Einkaufservice organisiert.

Görke appelliert weiterhin, aufAusflüge und Reisen sowie den Besuch von Verwandten und Bekannten – auch während der Osterfeiertage – zu verzichten und Abstand von mindestens 1,50 Meter-Abstand zu anderen Personen einzuhalten. "Beachten Sie die Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wie häufiges Händewaschen und Husten nur in die Armbeuge", so Görke. Sie schließt sich auch dem Rat des Gesundheitsamtes des Landkreises an: "Sollten Sie erste Symptome einer Infektion der oberen Luftwege feststellen, wird die Arbeitsniederlegung, Testung und Krankschreibung für 14 Tage empfohlen, bevor eine mögliche Coronavirus-Infektion weitergegeben werden kann." Hintergrund ist die immer schwerer werdende, zudem aufwendige und manchmal unvollständige Kontaktpersonenermittlung, so die Bürgermeisterin weiter. Sie fordert außerdem dazu auf, solidarisch mit der Gemeinschaft zu sein.

Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in unserem Coronablog.

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