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Corona-Pandemie
Touristen sollten Spreewald meiden

Ein beliebtes Ausflugsziel: Der Spreewald. Der Landkreis Dahme-Spreewald appelliert jedoch an Touristen, die Ausgangsbeschränkungen einzuhalten und auf Ausflüge in den Spreewald zu verzichten.
Ein beliebtes Ausflugsziel: Der Spreewald. Der Landkreis Dahme-Spreewald appelliert jedoch an Touristen, die Ausgangsbeschränkungen einzuhalten und auf Ausflüge in den Spreewald zu verzichten. © Foto: Patrick Pleul/dpa
dpa / 09.04.2020, 16:01 Uhr - Aktualisiert 09.04.2020, 18:04
Lübben (dpa) Wegen der Corona-Pandemie sind auch während der Osterzeit alle touristischen Angebote in der beliebten Ausflugsregion Spreewald geschlossen.

"Aktuell ist unser Bestreben, dass Touristen derzeit nicht den Spreewald besuchen, sondern vielmehr zu Hause bleiben", teilte der Landkreis Dahme-Spreewald am Donnerstag auf Anfrage mit. Derzeit werde gemeinsam mit dem zuständigen Tourismusverband an einer perspektivischen Strategie gearbeitet, wie der Fremdenverkehr in der Region nach dem 19. April schrittweise hochgefahren werden kann.

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Bis dahin sind den Angaben nach Bootsverleihstationen und Museen geschlossen, auch Kahnfährleute dürfen nicht arbeiten. Außerdem müssen kleine Läden und Kioske zu bleiben. Lediglich Gaststätten dürften nach Vorbestellung liefern oder einen Außer-Haus-Verkauf anbieten.

Grundsätzlich ist Sport auf dem Wasser aber nicht verboten. So sei erlaubt, mit einem eigenen Boot durch den Spreewald zu fahren. Allerdings müssen auch hier laut Landkreis die Abstandsregeln eingehalten werden. Aufs Wasser darf man demnach nur allein, mit einer weiteren Person oder Menschen, mit denen man zusammenlebt. Außerdem sei zwischen einzelnen Booten der Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten.

Der Landkreis wies darauf hin, dass Touristen via Internet (www.brandenburghelfen.de) mehr als 100 Unternehmen im Spreewald unterstützen können. Dort ließen sich Gutscheine kaufen, die nach der Krise gültig sind. Auf der Seite gibt es außerdem eine Übersicht von Unternehmen, die Lieferungen oder eigene Online-Shops anbieten.

Der Tourismusverband Spreewald teilte auf Anfrage mit, dass viele Gäste ihre Reise verschoben haben, statt zu stornieren. Außerdem gingen bereits viele neue Zimmerbuchungen für die Zeit nach dem 19. April ein.

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