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Corona-Krise
Blutspende in Zehdenick erstmalig im Fitnessstudio

Gastgeber: Studioinhaber Stefan Engel
Gastgeber: Studioinhaber Stefan Engel © Foto: Martin Risken
Martin Risken / 09.04.2020, 18:11 Uhr
Zehdenick (MOZ) Der nächste reguläre Blutspendetermin in Zehdenick findet  wegen der Sperrung des AWO-Seniorenzentrums "Havelpark" für Besucher ausnahmsweise im Fitnessstudio von Stefan Engel in der Grünstraße 13 statt. Das Studio hatte den Trainingsbetrieb am 18. März wegen der Corona-Pandemie vorübergehend einstellen müssen. Auf Vorschlag des DRK-Kreisverbandes Gransee wurde Studioinhaber Stefan Engel um Unterstützung gebeten, so Andrea Thieme vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Engel willigte, ohne  lange überlegen zu müssen, ein. "Da wir geschlossen haben, haben wir nicht lange überlegt, ob wir unsere Räume zur Verfügung stellen möchten", teilte Stefan Engel auf Facebook mit.

Ob es eine einmalige Aktion für den "Gesundheit’s Engel" bleiben wird, hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab, so Thieme. Wenn das Fitnessstudio den Betrieb wieder aufnehme, könne dort keine Blutspende mehr stattfinden. Sollte am 14. Mai, dann wäre der nächste reguläre Termin, das Seniorenzentrum für den Publikumsverkehr noch gesperrt sein, müsse man sich nach einer Alternative umschauen. Für den Termin am Dienstag, 14. April, bittet das DRK aber wegen der besonderen Umstände dringend um vorherige Terminvereinbarung, um so lange Wartezeiten vor Ort zu vermeiden und den Sicherheitsabstand von anderthalb Metern einhalten zu können.

Abstandsregeln einhalten

Gespendet werden kann das Blut zwischen 14 und 18.30 Uhr. Anmeldungen sind online unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/m/gesundheits_engel_zehdenick sowie telefonisch unter der DRKHotline 0800 1194911 möglich. Nur wenn es gar nicht anders gehe, sei auch eine Blutspende ohne Termin möglich. Dann aber sollte man ausreichend Zeit einplanen. Fitnesstrainer und Gastgeber Stefan Engel rät: "Bitte erscheint nur, wenn ihr euch gesund und fit fühlt, haltet bitte auch bei uns die Abstandsregeln ein." Der Bedarf an Blutkonserven sei weiterhin hoch, so Thieme, auch wenn viele planbare Operationen verschoben werden mussten.

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