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Feuerwehr
Menzer Brandschützer jetzt mit neuem Domizil

Matthias Henke / 30.04.2020, 14:38 Uhr
Menz Darauf haben die Menzer lange gewartet: Am Donnerstag wurde die neue Feuerwache offiziell vom Amtsdirektor Frank Stege an den Menzer Löschgruppenführer Jörg Tiede übergeben.

Es sei ein respektables Gebäude geworden, sagt Stege. Und die kalkulierten Gesamtkosten von etwa 1,5 Millionen. Euro konnten eingehalten werden. "Wir wollen an dieser Stelle einen besonderen Dank an den ehemaligen Innenminister, Karl-Heinz Schröter für seine Unterstützung bei diesem Projekt aussprechen. Ebenso ein großes Dankeschön hat Roswitha Suckrow, die Leiterin der Abteilung Bauen und Liegenschaften des Amtes Gransee und Gemeinden verdient, sie hat das Projekt aus baulicher Sicht sehr kompetent begleitet", betonte der Amtsdirektor.

Auch Jörg Tiede bedankte sich im Namen aller Kameraden bei der Amtsverwaltung, beim Amtsausschuss, beim Architekten Volker Streifling sowie bei den Baufirmen die am Projekt beteiligt waren. Mit dem Neubau erhalte die Ortswehr Menz ein modernes und zeitgemäßes Gerätehaus.

Der Neubau verfügt über eine Fahrzeughalle mit zwei Fahrzeugstellplätzen, einen Lagerraum, eine Werkstatt, Umkleide- und Sanitärbereiche für Damen und Herren, einen Schulungsraum mit Teeküche, ein Büro sowie großzügige Außenanlagen.

Aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus fand die Schlüsselübergabe im kleinen Kreis statt. Eine Feier mit allen Kameraden und weiteren Gästen soll nachgeholt werden, wenn die Lage es zulässt. Eingeladen werden soll dann auch Oberhavels früherer Landrat Karl-Heinz Schröter, der als brandenburgischer Innenminister 2018 den Förderbescheid für das Gerätehaus überbrachte und vergangenen Sommer auch beim Richtfest dabei war.

Weitere Investitionen für die Feuerwehr des Amtes Gransee und Gemeinden stehen indes an. So soll die Ortswehr Meseberg ebenso ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF) bekommen wie die Löschgruppen von Großwoltersdorf und Sonnenberg, wie der Amtsdirektor erläuterte. Deren bislang genutzte Technik stammt noch aus DDR-Produktion. Während das Gefährt für Meseberg aus dem Beschaffungsprogramm des Landkreises stammt, werden die TLF für Großwoltersdorf und Sonnenberg im Rahmen eines Konjunkturprogramms des Landes beschafft. Wann es soweit sein wird, dazu könne aber noch keine Aussage getroffen werden. "Das Fahrzeug für Meseberg wird jetzt ausgeschrieben", so Stege weiter. Hervorzuheben sei, dass das Amt jeweils einen Eigenanteil aufzubringen habe. An Entscheidungen im zuständigen Amtsausschuss in Sachen Brandschutz und dazugehörige Investitionen entzünden sich aber nie kontroverse Diskussionen. "Das ist immer eine einstimmige Sache. Das Thema Brandschutz nehmen wir alle sehr ernst", sagte der Amtsdirektor.

Den Menzer Fuhrpark bilden ein Tanklöschfahrzeug 24/50 und ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 – beide sind Baujahr 2002.

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