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Bauarbeiten
Liebenthaler Friedhofsmauer wird saniert

Meter um Meter lassen Jörg Wilke (links) und Karsten Preuß die Liebenthaler Friedhofsmauer neu entstehen.
Meter um Meter lassen Jörg Wilke (links) und Karsten Preuß die Liebenthaler Friedhofsmauer neu entstehen. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 08.05.2020, 07:04 Uhr - Aktualisiert 08.05.2020, 09:59
Liebenthal (MOZ) Sie ist eine Zierde, sowohl  für den Friedhof als und für den Ort, die aus Feldsteinen bestehende Friedhofsmauer in Liebenthal, die mit einem Ziegelabschluss gekrönt ist. Doch der Zahn der Zeit hat an der Mauer seine Spuren hinterlassen.

Die Abdeckung muss dringend gereinigt werden, teilweise haben sich sogar Feldsteine aus der Mauer gelöst, wie an den Löchern zu sehen ist beziehungsweise war. Denn Mitarbeiter des Baufachgeschäftes Ulrich Zurth aus Zerpenschleuse sind dabei, die Mauer wieder herzurichten. "Wenn alles gut klappt, können wir vielleicht in gut vier Wochen mit der Arbeit fertig sein", schätzt Karsten Preuß, der gemeinsam mit seinem Kollegen Jörg Wittke gerade an der Mauer Hand anlegt.

Das eigentliche Problem bestehe darin, erklärt er, dass beim Bau der Mauer kein richtiges Fundament gesetzt worden sei. "Natürlich wurde der Untergrund befestigt, doch wurden die Steine eigentlich nur auf den Sand gesetzt." Eben das habe dazu geführt, dass die Steine nun sozusagen nach unten aus der Mauer absacken. Die Schwierigkeit bestehe nun darin, nachträglich ein Fundament unter die Steine zu setzen. Die einfachste Möglichkeit wäre, die Mauer abzutragen und neu wieder aufzubauen. Doch dadurch würde dann auch der Mauerabschluss beschädigt werden. Da der aber noch intakt sei, werde die abgestützt und könne erhalten werden. Ist das gemacht, werden die Feldsteine herausgenommen, das Fundament eingezogen und die Steine wieder in die Mauer eingesetzt. "Das sieht zum Schluss so aus, als stünde die Mauer schon seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten", so Preuß. Der letzte Arbeitsschritt ist, die Ziegel zu säubern und neu zu verfugen.

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