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Straßenbau
Abzweig nach Kienbaum an der B 1 wird gesperrt

Für einen Radweg nach Lichtenow werden Teile der B 1 ab 3. Juni gesperrt. Von und nach Kienbaum muss man Umleitungen nutzen.
Für einen Radweg nach Lichtenow werden Teile der B 1 ab 3. Juni gesperrt. Von und nach Kienbaum muss man Umleitungen nutzen. © Foto: Uwe Spranger/MOZ
Uwe Spranger / 26.05.2020, 20:19 Uhr
Lichtenow (MOZ) Der Radwegebau an der Bundesstraße 1/5 von Lichtenow bis zur Einmündung der Landesstraße 385 nach Kienbaum bringt in Kürze eine längere Sperrung mit sich.

Wie der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg am Dienstag mitteilte, wird der Einmündungsbereich am vorläufigen Endpunkt der Strecke ab Mitte nächster Woche komplett gesperrt, weil dort dann Bauarbeiten beginnen.

Die Zufahrt nach Kienbaum aus Richtung B 1 bzw. das Einfahren von Kienbaum auf die B 1 sei damit nicht möglich, so der Sprecher der Hoppegartener Landesbehörde, Steffen Streu. Gelten soll die Vollsperrung nach seinen Angaben vom 3. Juni bis voraussichtlich Ende Juli.

Laut Landesbetrieb wird der Verkehr aus Richtung Berlin nach Kienbaum ab Herzfelde von der B 1 über die L 23 (Möllensee, Buchhorst, Grünheide und Hangelsberg) geführt. Aus Richtung Müncheberg führt die Umleitung über die B 168 (Schönfelde, Beerfelde, Trebus) und weiter auf der L 35 und L 38 Richtung Hangelsberg nach Kienbaum.

Ameisennester umgesiedelt

Seit Anfang dieses Monats sind bereits vorbereitende Arbeiten für den Radwegebau im Gange. Zwischen Lichtenow und Abzweig Kienbaum sind die Straßenbäume mit Schutz versehen und einige Bäume und Sträucher gefällt und gerodet worden. Zudem seien im Zuge der Bauvorbereitung 14 Ameisennester umgesiedelt worden, teilte der Landesbetrieb mit. Als Ausgleich für die Rodung der Gehölze an der Strecke werde derzeit ein Aufforstungsvorhaben geplant.

Die Strecke ist etwa zwei Kilometer lang und wird nach Angaben des Behördensprechers fast eine Million Euro kosten. Im Rahmen des Vorhabens wird in Lichtenow auch eine Ortseingangsinsel gebaut. Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten beendet sein. Den Zuschlag für den Auftrag hatte die Firma Oevermann Verkehrswegebau bekommen.

Auf einen offiziellen ersten Spatenstich war wegen Corona verzichtet worden. Lichtenows Ortsvorsteher Herbert Peschke hofft, dass es aber zur Eröffnung etwas Feierliches geben kann. Laut Peschke hat es mehr als zehn Jahre gedauert, ehe das Projekt realisiert wird. Unter anderem sei ein Planfeststellungsverfahren erforderlich gewesen, weil nicht alle Eigentümer nötige Flächen abgeben wollten.

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