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Wiedereröffnung
Es wartet ein echtes Naturerlebnis in der Blumberger Mühle

Nach Corona-Zwangspause wieder geöffnet: das Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle. Auch zu Pfingsten kann man sich dort die Schönheiten der Natur ansehen und – nach Voranmeldungen – auch an Führungen teilnehmen.
Nach Corona-Zwangspause wieder geöffnet: das Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle. Auch zu Pfingsten kann man sich dort die Schönheiten der Natur ansehen und – nach Voranmeldungen – auch an Führungen teilnehmen. © Foto: Blumberger Mühle
Jörg Matthies / 29.05.2020, 05:00 Uhr - Aktualisiert 29.05.2020, 08:35
Angermünde (MOZ) Pfingstmontag ist seit Jahr und Tag deutschlandweit vor allem auch einem Spezial-Event gewidmet: dem Mühlentag. Doch 2020 ist auch in dieser Beziehung alles anders. Corona erzwingt die Absage (fast) aller Veranstaltungen – Salveymühle Geesow, Wassermühle Gollmitz oder auch die Klostermühle in Boitzenburg müssen auf die teilweise bereits geplanten Programme verzichten und auf den Mühlentag 2021 verweisen. Eine kleine Ausnahme aber gibt es in der Uckermark doch.

Das NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle bietet seit weinigen Tagen wieder Führungen über das etwa zwölf Hek­tar große Gelände und im Teichgebiet an. Besucher können sich nach individueller Absprache anmelden. Die maximale Gruppenanzahl beträgt, wie vorgeschrieben, derzeit fünf Personen. Am Pfingstsonnabend und -sonntag sind solche Führungen in die Naturerlebnislandschaft speziell für 11.30 und 15 Uhr vorgesehen, wurde aktuell bestätigt.

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Und am Pfingstmontag ist Mühlentag in der Blumberger Mühle – dann können Interessenten nämlich an einer Führung in das Teichgebiet teilnehmen. Hier erfahren sie mehr über die Geschichte der Blumberger Mühle und den alten Müller Blumberg.

In zwei geführten etwa dreistündigen Touren – sie starten um 10 und um 14 Uhr – gibt es eine Wanderung bis zu den Ruinen der alten Mühle, wobei man Einblicke in das alte Müllerhandwerk und die Geschichte des Teichgebietes erhält.

Regelmäßige Öffnungszeiten

Im Mittelalter war die Welse lange Zeit ein Grenzfluss zwischen Pommern und Brandenburg und hatte eine große wirtschaftliche Bedeutung. Das fließende Wasser trieb mehr als zehn Sägemühlen und Mahlwerke an. Bereits im 13. Jahrhundert legten Mönche neben dem Mühlenbetrieb am späteren Standort der Blumberger Mühle Teiche an und züchteten Karpfen als Fastenspeise.

Die Mitarbeiter der Blumberger Mühle weisen darauf hin, dass es für jede der beiden Zeiten für zwei maximal fünfköpfige Gruppen Führungen geben kann. Bei Interesse sollte man sich deshalb schnell noch anmelden unter Telefon 03331 26011 oder 26040. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wer spontan teilnehmen möchte, kann dies versuchen, aber dann können die Gruppen auch bereits ausgelastet sein.

Für jedermann hat das Naturerlebniszentrum ansonsten jetzt wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, wird aus der Einrichtung bestätigt. Auch Restaurantbetreuung für den Außenverzehr sei wieder möglich.

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