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Mit Ausstellung
Schloßkonditorei Oranienburg öffnet nach Corona-Pause wieder

Blick von der Konditorei auf die andere Straßenseite: Gabriele Woyth zeigt eine historische Ansicht der Breiten Straße.
Blick von der Konditorei auf die andere Straßenseite: Gabriele Woyth zeigt eine historische Ansicht der Breiten Straße. © Foto: Klaus D. Grote
Klaus D. Grote / 29.05.2020, 08:37 Uhr - Aktualisiert 29.05.2020, 11:52
Oranienburg (MOZ) Nach mehrwöchiger Schließung empfängt die Schloßkonditorei am Pfingstwochenende wieder Gäste. "Wir hatten wegen der Pandemie geschlossen, weil sich der Verkauf nur an der Theke nicht gelohnt hätte", sagt Inhaberin Gabriele Woyth.

Viele Stammgäste kämen zu Kaffee und Kuchen ins Café. Das wird nun wieder möglich sein – Sonnabend, Sonntag und Montag zwischen 14 und 18 Uhr, danach täglich ab 9 Uhr. Gabriele Woyths Sohn, Bäcker- und Konditormeister Harald Woyth, sorgt für Kuchen, Torten, Brot und Brötchen – übrigens steht er täglich ganz allein in der Backstube. Die Stammkunden schwärmen von seinem Backwerk.

Neu im nun wiedereröffneten Café sind historische Fotos, die Oranienburg rund um den Schlossplatz vor mehr als 100 Jahren zeigen. Ausgesucht hat die Bilder der Historiker Hans Bier-eigel, der dafür das eigene Archiv nutzte. Zu sehen sind auf den Bildern längst verschwundene Häuserzeilen. Die Schwarz-Weiß-Fotografien belegen den Verlust historischer Bausubstanz, der sich in Baulücken und der öden Brache gegenüber dem Schloss bis heute manifestiert.

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