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Havelland-Kliniken
Langsame Rückkehr zum Regelbetrieb in Nauen und Rathenow

Wie die Havelland-Kliniken Unternehmensgruppe mitteilte, nehmen die Kliniken an beiden Standorten in Nauen und Rathenow sukzessive den Regelbetrieb wieder auf.
Wie die Havelland-Kliniken Unternehmensgruppe mitteilte, nehmen die Kliniken an beiden Standorten in Nauen und Rathenow sukzessive den Regelbetrieb wieder auf. © Foto: Havelland Kliniken GmbH
BRAWO / 29.05.2020, 13:19 Uhr
Nauen Wie die Havelland-Kliniken Unternehmensgruppe am Freitag mitteilte, nehmen die Kliniken an beiden Standorten in Nauen und Rathenow sukzessive den Regelbetrieb wieder auf. Das gilt auch für unternehmensangehörige Arztpraxen und die Senioreneinrichtungen. Dabei hat man aber weiter die Entwicklungen rund um das Corona-Virus im Blick.

In der letzten Woche war die Zahl der Patienten in Kliniken und Praxen deutlich rückläufig, weil sich Behandlungen einerseits entsprechend den behördlichen Vorgaben auf Corona und Notfälle konzentrierten, doch andererseits auch, weil viele Menschen aus Sorge vor einer Ansteckung Termine in Gesundheitseinrichtungen nicht wahrgenommen haben.

Wie das Gesundheitsamt bestätigt hat, kann der Landkreis Havelland vor dem verlängerten Pfingstwochenende die positive Bilanz ziehen, dass sich die Zahl der COVID-19 Fälle derzeit anhaltend auf einem niedrigen Niveau bewegt. Daher gibt es in den Havelland-Kliniken wieder mehr freie Kapazitäten für die Behandlung von Patienten.

In den vergangenen Wochen wurden in der Unternehmensgruppe sowohl Strategien zur Identifizierung von COVID-19-Fällen als auch zur Isolierung und Nachverfolgung von Infektionsketten etabliert. Patienten fänden also sichere Rahmenbedingungen in den Häusern vor. Es werden jedoch noch Raumkapazitäten für Infektionsfälle freigehalten und Patientenzimmer zur Minimierung des Ansteckungsrisikos nicht voll belegt.

Patienten werden ausführlich über geltende Schutzmaßnahmen informiert. Auch Testungen auf eine COVID-19-Infektion bleiben weiterhin ein Thema. Präventiv werden sie bei Teilen des Personals als Re-gelabstriche sowie bei Patienten der Kliniken und neuen Bewohnern in Einrichtungen der Unternehmensgruppe durchgeführt.

"Dennoch ist die Situation nicht wieder wie in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Zum Alltag gehört auch künftig ein wacher Blick auf die weitere Verbreitung des Virus. In der letzten Woche wurde aus anderen Regionen über neue Ausbruchsgeschehen in Betrieben und nach dem Besuch eines Restaurants oder eines Gottesdienstes berichtet. Es kann also weiterhin zur Bildung von Hotspots kommen. Und es bleibt auch dabei, dass klinische Patienten und Senioren Risikogruppen sind, die besonders gut vor einer Infektion geschützt werden müssen. Als Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Pflege müssen wir also auch im Regelbetrieb in höchstem Maße aufmerksam bleiben, damit wir im Ernstfall schnell reagieren können", umreißt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die Herangehensweise der Havelland-Kliniken Unternehmensgruppe.

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