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Corona-Krise
Soforthilfe in Brandenburg endet - 70 000 Anträge bearbeitet

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) hat seit dem 25. März rund 70 000 Anträge auf Corona-Soforthilfe bearbeitet. (Symbolbild)
Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) hat seit dem 25. März rund 70 000 Anträge auf Corona-Soforthilfe bearbeitet. (Symbolbild) © Foto: dpa/Robert Michael
dpa / 29.05.2020, 17:38 Uhr - Aktualisiert 29.05.2020, 21:45
Potsdam (dpa) Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) hat seit dem 25. März rund 70 000 Anträge auf Corona-Soforthilfe bearbeitet. 550 Millionen Euro wurden bereits ausgezahlt, wie aus einer Zwischenbilanz der ILB vom Freitag hervorgeht. Berechtigte können noch bis Sonntag Anträge auf die Soforthilfe stellen. Sie sollen bis Mitte Juni bearbeitet werden.

Die meisten der Anträge (60 000) kamen den Angaben nach von kleinen Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten, Freiberuflern oder Soloselbstständigen. Sie konnten bis zu 9000 Euro Soforthilfe erhalten. Größere Unternehmen mit 51 bis 100 Beschäftigten stellten die wenigsten Anträge (387). Die mit Abstand meisten Anträge kamen den Angaben nach aus der Dienstleistungsbranche, gefolgt von Handel, Gastgewerbe, Bau sowie Gesundheits- und Sozialwesen.

Von den bislang 70 000 bearbeiteten Anträgen bewilligte die ILB eigenen Angaben nach rund 62 000. Bei den meisten der abgelehnten Anträge waren die Antragssteller nicht berechtigt, weil ihr Firmensitz beispielsweise außerhalb Brandenburgs lag, die Unterlagen falsch waren oder der finanzielle Engpass nicht nachgewiesen werden konnte. Die ILB vermutet bei rund 180 Anträgen Betrug oder andere Straftaten.

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