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Corona
Landkreis Barmin kritisiert eingeschränkten Betrieb in Schulen und Kitas

Mit einem Brief haben sich die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Barnim, unterstützt explizit von Landrat Daniel Kurth, an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke gewandt. (Symbolbild)
Mit einem Brief haben sich die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Barnim, unterstützt explizit von Landrat Daniel Kurth, an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke gewandt. (Symbolbild) © Foto: Uwe Anspach/dpa
Andrea Linne / 30.05.2020, 04:00 Uhr - Aktualisiert 30.05.2020, 10:31
Eberswalde (MOZ) Mit einem Brief haben sich die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Barnim, unterstützt explizit von Landrat Daniel Kurth, an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke gewandt. Wie der Sprecher der Runde, der Amtsdirektor Jörg Matthes aus Britz-Chorin-Oderberg, feststellt, habe sich in den regelmäßigen Telefonkonferenzen der Hauptverwaltungsbeamten eine Situation herausgestellt, die für Eltern wie Mitarbeiter der Verwaltungen unhaltbar seien.

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Unmutsäußerungen der Eltern, die arbeiten wollen, aber nicht können, weil die Kinderbetreuung noch immer nicht regulär erlaubt ist, nähmen massiv zu. Der vom Land angekündigte Einstieg in die den "eingeschränkten Regelbetrieb" sei auf Grund der Hygienebestimmungen sowie vorgeschriebener Personalschlüssel, Raum- und Gruppengrößen nicht umsetzbar.

Die Barnimer fordern daher, "dringend eine Änderung herbeizuführen und den Regelbetrieb wieder zuzulassen", heißt es in dem Brief. Die Hauptverwaltungsbeamten dürften keine Vergehen gegen die geltende Eindämmungsverordnung begehen. Im gesamten Landkreis werde die Situation "inzwischen als unhaltbar" eingeschätzt. Matthes, der im Auftrag der Verwaltungschefs agiert, spricht von "absolutem Unverständnis", zumal Lockerungen in Bereichen des Sports oder der Kultur gelten. Schulen und Kitas würden quasi vernachlässigt, Eltern, Gemeinden und Träger allein gelassen.

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