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Sperrungen Zugverkehr
Bahnsteig in Eisenhüttenstadt wird saniert

Bald Vergangenheit: Noch im Juni wird das Dach des Bahnsteiges in Eisenhüttenstadt demontiert.
Bald Vergangenheit: Noch im Juni wird das Dach des Bahnsteiges in Eisenhüttenstadt demontiert. © Foto: Stefan Lötsch
Stefan Lötsch / 01.06.2020, 07:00 Uhr - Aktualisiert 01.06.2020, 08:21
Eisenhüttenstadt (MOZ) Voraussichtlich am 9. Juni beginnen die Arbeiten für den neuen Bahnsteig in Eisenhüttenstadt. Geplantes Ende: April 2021.

Es bleibt nur noch wenig Zeit, sich den runtergekommenen Charme des Bahnsteiges in Eisenhüttenstadt noch einmal anzuschauen. Denn in gut einer Woche beginnen dort die Bauarbeiten. Bis April des kommenden Jahres wird ein komplett neuer Bahnsteig entstehen, der dann vor allem barrierefrei zugänglich ist, also auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte.

Die Ausschreibung für die Maßnahme sei erfolgreich abgeschlossen, die Vergabe der Leistungen auch, teilte ein Bahnsprecher auf Anfrage mit. Etwas unkonkret beginnen nach seinen Angaben die Bauarbeiten im Juni. Detaillierter stand es in den Ausschreibungsunterlagen. Vorausgesetzt, dass es bei dem Zeitplan geblieben ist – viel Spielraum bleibt nicht, da die Streckensperrungen für die Züge schon langfristig vorher genehmigt werden müssen – ist der Beginn für Dienstag, den 9. Juni, 22 Uhr vorgesehen.

Der Bahnsteig wird nach der mehrmonatigen Maßnahme nicht mehr wiederzuerkennen sein. Von der alten Substanz bleibt nichts erhalten. Zu Beginn der Planungen gab es Überlegungen, das Bahnsteigdach als historische Konstruktion zu erhalten. Doch davon wurde abgerückt, zumal der Bahnsteig komplett neu gebaut und auch in Richtung Frankfurt verlagert wird.

Das Bahnsteigdach ist nun mit das Erste, was im Rahmen der Maßnahme demontiert wird. Auch das ehemalige Aufsichtsgebäude auf dem Bahnsteig wird bald der Vergangenheit angehören und abgerissen. Ebenfalls in der Bauphase 1, die nach der Zeitplanung in den Ausschreibungsunterlagen bis 20. Juni dauert, wird die Unterführung, die zum ehemaligen Empfangsgebäude führt, verschwinden. Zunächst werden die Treppenaufgänge zurückgebaut und eine provisorische Schottwand errichtet. Die eigentliche Verfüllung erfolgt später. Das Empfangsgebäude, das nicht mehr der Bahn gehört, spielt für den Bahnverkehr keine Rolle mehr.

In der Bauphase zwei, die bis 5. Oktober dauert, wird der Bahnsteig eins, von dem die Züge in Richtung Cottbus abfahren, abgerissen und neu errichtet. Dann entsteht auch der erste Teil der neuen Unterführung, die im nördlichen Bereich liegen wird, also vom derzeitige Park- und Ride-Platz an der Eisenbanstraße auf die gegenüberliegende Seite an der Glashüttenstraße führt.

Zu möglichen Sperrungen des Zugverkehrs während der Bauphase machte der Bahnsprecher noch keine Angaben, es wird aber Sperrungen geben.

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