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Wiedereröffnung
Chefin im Dorfgemeinschaftshaus Reetz hört auf

Alma Friedrich (Mi.) übergibt die Aufgabe und damit auch die Schlüssel des Dorfgemeinschaftshauses in Reetz an Gerlinde Schüler (li.) und Brigitte Fleischer.
Alma Friedrich (Mi.) übergibt die Aufgabe und damit auch die Schlüssel des Dorfgemeinschaftshauses in Reetz an Gerlinde Schüler (li.) und Brigitte Fleischer. © Foto: E. Loth
Eva Loth / 01.06.2020, 16:00 Uhr - Aktualisiert 03.06.2020, 13:48
Reetz (BRAWO) Ende Mai durften Dorfgemeinschaftshäuser wieder öffnen. Auch in Reetz wurde dem entgegen gefiebert. Das Haus wird zum einen von Sportgruppen genutzt, zum anderen für Familienfeiern.

Betreut wurden die Räumlichkeiten über viele Jahre von Alma Friedrich. Mit ihrem 80. Geburtstag in diesem Jahr hat sie jedoch gesagt: "Nun ist Schluss". So wurde schon im Vorfeld innerhalb der Sportgruppen überlegt, wer denn die Nachfolge antreten könnte. Ohne lange zu zögern, erklärten sich Gerlinde Schüler und Brigitte Fleischer dazu bereit. Beide sind Rentnerinnen und wohnen in der Nähe des Dorfgemeinschaftshauses. Ein weiterer Vorteil ist, dass eigentlich fast immer jemand zur Verfügung steht, wenn der eine mal verhindert ist.

Putzaktion im Frühjahr und Herbst

Alma Friedrich hat die Unterlagen für das Gebäude über lange Jahre sehr genau geführt. Sie wies Gerlinde Schüler und Brigitte Fleischer in ihre neuen Aufgabe ein. Es gibt eine Inventarliste für Geschirr und Besteck und auch für Vorräte. Nach jeder Veranstaltung wird gezählt und überprüft, ob auch alle Tassen und Teller da sind. Natürlich geht auch mal etwas zu Bruch. In einem Kalender stehen sämtliche Termine. Für diese wurde vorher abgesprochen, wie und wie viele Tische und Stühle gestellt werden müssen.

Und obwohl alle Nutzer hinterher eine Reinigung der Räume durchführen, es gibt trotzdem immer etwas zu putzen. Denn auch die Außenanlagen gehören zum Aufgabengebiet. Im Frühjahr und Herbst finden meist gemeinsame Putzaktionen der Dorfgemeinschaft auf dem Gelände statt. Nun können sich zwei Personen diese Aufgaben teilen. "Als erstes wird der Weg zum Eingang gemacht", sieht Gerlinde Schüler schon die erste Arbeit. Damit auch alles glatt läuft, hat Ortsvorsteherin Marion Gante den beiden "Neuen" einen großen Kalender überreicht. Zum Schluss gab es natürlich noch die Schlüsselübergabe.

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