Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Rauchwolke kilometerweit sichtbar
Feuer im Hennigsdorfer Stahlwerk verursacht Schaden von 100.000 Euro

Die Rauchsäule vom Brand im Stahlwerk in Hennigsdorf war kilometerweit zu sehen.
Die Rauchsäule vom Brand im Stahlwerk in Hennigsdorf war kilometerweit zu sehen. © Foto: Nico Albrecht (Screenshot)
Roland Becker / 02.07.2020, 16:43 Uhr - Aktualisiert 03.07.2020, 13:09
Hennigsdorf (MOZ) Bei dem Brand am Hennigsdorfer Stahlwerk ist nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 000 Euro entstanden. Bei Rückbauarbeiten soll es am Donnerstag zu Funkenflug gekommen sein, wobei Plastik in der Zwischenverkleidung eines Kühlturms Feuer gefangen habe, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.

Daraufhin sei der Kühlturm in Brand geraten. Die Kriminaltechnik untersuchte am Freitagmittag weiter den Brandort, um die Ursache für das Feuer abschließend zu klären.

Der Brand im Stahlwerk war am Donnerstag gegen 16.25 Uhr ausgebrochen. Das bestätigte Dörte Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion in Neuruppin. Wenige Minuten später rückte die Hennigsdorfer Feuerwehr aus.

Zu diesem Zeitpunkt hieß es, dass es sich um einen Elektrobrand in einem Kühlturm handelt. "Die Rauchentwicklung ist heftig", hieß es vonseiten der Feuerwehr. Zeugen berichteten, dass eine schwarze Rauchwolke weithin sichtbar sei. Auch von der Leitstelle Nordost in Eberswalde, die den Einsatz koordiniert, wurde das Feuer auf dem Stahlwerksgelände bestätigt. Menschen sind durch das Unglücks nicht zu Schaden gekommen.

Gegen 18.30 Uhr, und damit nach einem zweistündigen Einsatz, war das Feuer gelöscht. Zum Einsatz kamen etwa 50 Kameraden der Feuerwehren aus Hennigsdorf und Velten. Nach Auskunft von Hennigsdorfs Stadtwehrführer Robert Heinsius hatten sich in dem derzeit stillgelegten Kühlturm Plastikmatten entzündet. "Das Innere des Kühlturms ist völlig ausgebrannt", teilte Heinsius mit.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf einen zweiten Kühlturm übergriffen. Derzeit ruht die Produktion im Stahlwerk. Die Sommerpause wird dazu genutzt, Reparaturen auszuführen. Dabei wird auch auf die Arbeit von Fremdfirmen zurückgegriffen. Derzeit ist unklar, ob unsachgemäße Wartungsarbeiten das Feuer auslösten. (mit dpa)

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG