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Befragung
Bürger in Werneuchen wünschen sich mehr Kinderärzte

Gefragt: Kinderärzte in Werneuchen
Gefragt: Kinderärzte in Werneuchen © Foto: Friso Gentsch/dpa
Christian Heinig / 03.07.2020, 03:30 Uhr
Werneuchen (MOZ) Mit Blick auf die medizinische Versorgung der Stadt haben die Werneuchener gleich mehrere  Wünsche. Das zeigen die Ergebnisse der jüngst durchgeführten Bestands- und Bedarfsanalyse, die die Verwaltung am Donnerstag auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat. Demnach wünschen sich gleich 119 Bürger, dass  Kinderärzte bei der künftigen Ansiedlung von Fachmedizinern besonders berücksichtigt werden. An zweiter Stelle rangieren Augenärzte mit 106 Stimmen, gefolgt von Orthopädie (94) und HNO (84).

Auf mehr als 50 Nennungen kommen auch Gynäkologie (64) und Hautarzt (62). Weniger groß ist dagegen offenbar der Bedarf an Allgemeinmedizinern (27 Stimmen), Internisten (14) und Neurologen beziehungsweise Psychiatern (beide 14). Kaum gefragt sind Fachärzte aus den Gebieten der Diabetes, Rheumatologie oder Urologie – alle kommen auf weniger als zehn Nennungen, darunter auch Zahnärzte.

"Prozess wird dauern"

Nach Angaben der Stadtverwaltung haben sich insgesamt 231 Personen an der Befragung beteiligt. Dabei wurden 613 Stimmen abgegeben. Als Vorlage diente ein Mini-Fragebogen, der sowohl im aktuellen Amtsblatt als auch auf der Facebook-Seite der Stadt abrufbar war. Gefragt wurde zum einen, wie zufrieden man mit der Gesundheitsversorgung in Werneuchen sei und zum anderen, welche Fachärzte besonders gebraucht werden.

Bürgermeister Frank Kulicke (UWW) hatte angekündigt, beim Thema medizinische Versorgung etwas auf die Beine stellen zu wollen. Konkret ist er bisher nicht geworden. Zu den jetzigen Ergebnissen schrieb er auf Facebook, er nehme die Meinung als "starkes Zeichen" auf und werde sich im Rahmen des Möglichen für eine bessere und breitere ärztliche Versorgung in unserem Stadtgebiet einsetzten. "Dieser Prozess wird dauern, aber wenn wir uns nicht schon heute gemeinsam stark machen, verlieren wir gegebenenfalls den Anschluss", so Kulicke.

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