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Kinder in Not
Rathenow: Ronald Seeger wirbt für mehr Pflegestellen

Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger.
Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger. © Foto: Weber
René Wernitz / 03.07.2020, 13:22 Uhr
Rathenow (MOZ) Der Bürgermeister der havelländischen Kreisstadt Rathenow, Ronald Seeger (CDU), wirbt dafür, über die Aufnahme von Pflegekindern nachzudenken - unabhängig davon, ob es sich um ein geflüchtetes Kind handelt oder nicht. Anlass bietet Seeger ein im Kreistag gescheiterter Antrag.

"Während im Havelland in diesen Tagen wieder etwas Normalität einkehrt, hat sich die Lage in den Flüchtlingslagern in Griechenland im Zuge der Corona-Pandemie weiter zugespitzt. Viele Kinder und Jugendliche leben dort abgeriegelt in Quarantäne und ohne Angehörige unter für uns unvorstellbaren Bedingungen. Gewalt, mangelnde Hygiene und fehlende Hilfeleistungen sind der Alltag dieser jungen Menschen", heißt es seitens der Rathenower Stadtverwaltung. Auf Initiative des "Bündnisses gegen Rechts" Falkensee hätten zwei Fraktionen am 22. Juni  einen Antrag in den havelländischen Kreistag eingebracht, um mehr Kindern und Jugendlichen aus den Flüchtlingslagern Hilfe anzubieten. Das Aktionsbündnis "Unser Rathenow. Miteinander. Füreinander." habe diese Initiative unterstützt. Mit der Begründung, es gebe schon jetzt nicht genügend Pflegestellen für Kinder und Jugendliche im Landkreis Havelland, sei der Antrag gescheitert. Daher wirbt Ronald Seeger nun dafür, dass die Zahl der Pflegestellen steigt.

Der Pflegekinderdienst Havelland berät Ehepaare, Lebenspartner und Alleinlebende auf dem Weg zur Pflegefamilie. Er ist telefonisch unter 03321/4035205 oder 03321/4035242 oder per E-Mail an pkd@havelland.de zu erreichen. Online-Infos sind auf https://www.havelland.de/arbeit-leben/familie/unterstuetzungsangebote-informationen-beratung-und-vermittlung-fuer-junge-menschen-und-ihre-familien/allgemeiner-sozialer-dienst/pflegekinderdienst/ zu finden.

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