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Radwege
Sanierter Radweg in Oder-Spree offiziell freigegeben

Monika Rassek / 03.07.2020, 15:39 Uhr
Werder (MOZ) Angeradelt: Am Freitag begrüßte Sascha Gehm, Erster Beigeordneter und Dezernent für Straßenverkehr, Ordnung und Umwelt des Landkreises Oder-Spree, am Wasserwanderrastplatz in Werder, einem kleinen Ort in der Gemeinde Tauche,  Gäste zur Freigabe des ersten Bauabschnitts, mit einer Länger von 15 Kilometern, vom Spreeradweg nach beendeter Sanierung. Gehm dankte den Akteuren für die geleistete Arbeit und verwies auf die Bedeutung des Weges für den Tourismus.

Weitere Abschnitte folgen

In das Vorhaben investiert der Kreis insgesamt mehr als 13 Millionen Euro. 90 Prozent der förderfähigen Kosten werden durch Zuwendungen aus dem Landeshaushalt Brandenburg beglichen. Die nicht durch Fördermittel gedeckten Kosten, insbesondere die Eigenanteile der Kommunen, trägt der Landkreis Oder-Spree. Der Betrag beläuft sich auf etwa 1,7 Millionen Euro.

Knapp 50 Kilometer des 420 Kilometer langen Spreeradwegs von der Lausitz bis nach Berlin verlaufen durch den Landkreis Oder-Spree. In zwei folgenden Bauabschnitten werden weitere 20 Kilometer – einschließlich der Zufahrt zur Fähre in Leißnitz – saniert . Deren Fertigstellung ist ist für 2022 geplant. "Gern hätte ich Anekdoten erzählt, von den Sachen, die während der Bauphase schief gegangen sind", so Sascha Gehm. Aber es sei letztlich doch alles glatt gelaufen. Kein Biberdamm oder anderes hätte zu Verzögerungen geführt.

Gerd Mai, Bürgermeister der Gemeinde Tauche, kam die sieben Kilometer aus Kossenblatt  bereits mit Rad zum Wasserwanderrastplatz. Er lobte das Bauvorhaben und sagte: "Ein großer Teil des Radwegs verläuft durch die Gemeinde, das hätte die Kommune nicht allein bewerkstelligen können." Sascha Gehm informierte zudem, dass der Landkreis gerade weitere Fördermittel in Höhe von 21,7 Millionen für die Radwege Tour Brandenburg und Oder-Spree-Tour beantragt hat. An gleicher Stelle, an der am 15. Oktober des vergangenen Jahres der symbolische erste Spatenstich zum Baubeginn vollführt worden war, traf man sich nun zu einem Becher Sektchen, um im Anschluss das symbolische Band zur Freigabe für den Verkehr zu durchtrennen. Die Firma Albatros Outdoor hatte für die Gäste eigens zwölf Fahrräder mitgebracht, damit diese sich bei einer kurzen Fahrradtour vom Wasserwanderrastplatz Werder bis zum Forsthaus Tschinka (nördlich von Alt Schadow) von der Qualität der erneuerten Strecke überzeugen konnten.

Dahme-Spreewald zieht nach

Die 15 Kilometer der bisher sanierten Strecke beginnen in der Stadt Storkow (Mark) und führen von der Gemarkungsgrenze Alt Schadow weiter zur Gemarkungsgrenze Werder zum Forsthaus Tschinka und der Kreisgrenze zum Landkreis Dahme-Spreewald (LDS). Weiter geht es nach Trebatsch, Rocher, Bahnlinie (Briescht), Kossenblatt, Gemarkungsgrenze Plattkow, Werder, Gemarkungsgrenze Schwenow und nach Ranzig.

Heike Zettwitz, Beigeordnete und Dezernentin für Verkehr, Bauwesen und Umwelt im Landkreis LDS, erklärte dann auch, warum die Abschnitte des Spreeradweges jenseits der Kreisgrenze Oder-Spree noch nicht saniert wurden: "Wir hatten bei den Gemeinden angefragt, doch die Sanierung war noch nicht gewollt." Nun würde zunächst ein Konzept erstellt: "2021 wird dann entschieden, was saniert wird."

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