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Bürgerstiftung
Ketzin/Havel: Rund 45.000 Euro Gründungskapital nötig

Jürgen Tschirch würde gern mit weiteren Interessierten eine Bürgerstiftung für Ketzin/Havel gründen.
Jürgen Tschirch würde gern mit weiteren Interessierten eine Bürgerstiftung für Ketzin/Havel gründen. © Foto: Wolfgang Balzer
Wolfgang Balzer / 04.07.2020, 05:00 Uhr
Ketzin/Havel Wolfgang Balzer hat bei Jürgen Tschirch nachgefragt, wie der Stand zur Gründung einer Ketziner Bürgerstiftung ist.

Balzer: Herr Tschirch, im Dezember des vergangenen Jahres regten Sie die Gründung einer Bürgerstiftung an. Diese Stiftung soll die Bildung und Kultur aber auch den Sport, die Jugend, die Altenhilfe und den Landschafts- und Denkmalschutz in Ketzin/Havel finanziell fördern. Gleichfalls solle hilfsbedürftigen Menschen finanzielle Unterstützung gewährt werden, unterstrichen sie einen weiteren Stiftungszweck. Wie war das Echo?

Jürgen Tschirch: "Die Idee wurde sowohl von Einwohnern unserer Stadt als auch von potentiellen Stiftern recht positiv beurteilt. Auch die Stadt Ketzin/Havel unterstützt das Vorhaben. Von Ketzinern gibt es Zusagen für die Mitarbeit im Stiftungsvorstand."

Wie ist der Stand der Vorbereitung?

Jürgen Tschirch: "Noch am Anfang dieses Jahres habe ich mit dem für die Genehmigung einer solchen Stiftung zuständigen Brandenburger Innenministerium Kontakt aufgenommen und in einem persönlichen Gespräch die wichtigsten Schritte abgestimmt. Das Innenministerium urteilte, dass diese Bürgerstiftung ein richtiger Weg sei, um die freiwilligen Aufgaben unserer Stadt durch finanzielle Unterstützung zu fördern. Wichtig für mich war der Hinweis, dass das Gründungskapital rund 45.000 Euro betragen sollte. Die Summe sei für eine "lebensfähige" Stiftung erforderlich und ist mindestens in dieser Höhe einzuwerben.

Der Start insgesamt stimmte mich optimistisch. Allerdings akzeptiere ich, dass durch die Corona-Krise eine Situation entstanden ist, die für potentielle Stifter eine Reihe Unwägbarkeiten für die nächste Zeit mit sich bringt, so muss ich zunächst die wirtschaftliche Entwicklung abwarten. Das positive Echo zu meinem Vorhaben und die Meinung des Innenministeriums bestärken mich darin, die Idee einer Bürgerstiftung nicht aufzugeben."

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