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Geschichte
So hat sich Rottstock entwickelt

Bärbel Kraemer / 12.07.2020, 08:00 Uhr - Aktualisiert 13.07.2020, 16:03
Bad Belzig (BRAWO) Im Jahr 1251 erfolgte die erstmalige schriftliche Erwähnung von Rottstock. Graf Baderich von Belzig übereignete den Lehniner Mönchen die unweit des Dorfes gelegene Alte Mühle. Rottstock hieß damals Rodestok.

1952 wurde Rottstock in die Stadt Brück eingemeindet. Die Gemarkung der Stadt wurde in der Folge größer. Die historische Aufnahme der Rottstocker Lindenstraße entstand etwa drei Jahrzehnte zuvor. Herausgegeben wurde sie über den Ansichtskartenverlag Wilhelm Meyer in Berlin Neukölln. Die Lindenstraße, die heute beidseits bebaut ist, bot damals noch genügend Bauparzellen für Ansiedlungswillige.

Und die Gemeinde? Die bot mit einer eigenen Schule, der Nähe zum Bahnhof in Brück - der seinerzeit schon auf Rottstocker Territorium gebaut wurde - und diversen Gewerken die sich angesiedelt hatten, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen. 1890 lebten neben den Landwirtschaft betreibenden Hüfnern und Kossäten Bahnangestellte, Maurer, Zimmerleute, Schmiedemeister, Stellmacher, Fleischer und Gastwirte im Ort. Nicht zu vergessen Pfarrer und Lehrer.

Während 1895 noch 460 Einwohner in Rottstock gezählt wurden, waren es 1925 schon 810. Das Bevölkerungswachstum lag auch darin begründet, dass in Brück kaum geeigneter Baugrund zur Verfügung stand.

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