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Ab jetzt mit Traditionsfahne

Start frei: Beim Stadtpokal der Jugendfeuerwehren in Hermersdorf gingen die Gastgeber zusammen mit Hoppegarten an den Start. Sie gaben alles, mussten aber mit dem letzten Platz vorliebnehmen. (weitere Fotos unter www.moz.de)Foto: MOZ/Detlef Klementz
Start frei: Beim Stadtpokal der Jugendfeuerwehren in Hermersdorf gingen die Gastgeber zusammen mit Hoppegarten an den Start. Sie gaben alles, mussten aber mit dem letzten Platz vorliebnehmen. (weitere Fotos unter www.moz.de)Foto: MOZ/Detlef Klementz © Foto: moz
Detlef Klementz / 06.06.2011, 07:34 Uhr
Hermersdorf (In House) Die Freiwillige Feuerwehr Hermersdorf hat am Wochenende ihr 100. Jubiläum gefeiert – und mit ihr der ganze Müncheberger Ortsteil. Die Wehr hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt: eine Traditionsfahne.

Bis weit nach Mitternacht ging es am Sonnabend im Festzelt bei bester Stimmung hoch her. Begonnen hatte der Tag mit einem Umzug der Feuerwehren der Stadt Müncheberg. Dann trugen die Ortswehren den 10. Stadtpokal aus. Neun Männer-Teams waren dabei, hinzu kamen erstmals die Strausberger als Gastmannschaft. Der Pokal ging an die gemischte Mannschaft von Trebnitz/Jahnsfelde. Die zweit- bzw. drittbeste Zeit beim Löschangriff erreichten Müncheberg I und Müncheberg II. Die Gastgeber mussten sich mit Platz acht zufrieden geben. Von den beiden Frauen-Teams konnte sich Müncheberg vor Trebnitz/Jahnsfelde platzieren.

Bei den sechs angetretenen Jugendfeuerwehren setzte sich Jahnsfelde/Trebnitz vor Müncheberg II und Eggersdorf durch.

Unfreiwillige Attraktion war kurzzeitig ein Rettungshubschrauber. Der war angefordert fordern, nachdem eine Müncheberger Feuerwehrfrau plötzlich ziemliche Kreislaufprobleme bekommen hatte. „Flüssigkeitsmangel“ stellte der Notarzt fest. Angesichts der Hitze und der Schweiß treibenden Ausrüstung hatte sie offenbar nicht ausreichend getrunken. Ein später eingetroffener Rettungswagen nahm die Geschwächte dann mit.

Die gute Stimmung kehrte rasch zurück. Zum weiteren Jubiläumsprogramm gehörten unter anderem ein Volleyballturnier, eine Technikschau und ein Platzkonzert der Feuerwehrkapelle Fredersdorf.

Bereits am Freitagabend war zu einer offiziellen Feier ins Festzelt geladen worden. Gekommen waren neben anderen der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Manfred Gerdes und Heinz Rudolph von der Landesfeuerwehrschule. Ortswehrführer Markus Hohmann hatte die Rednerliste mit einem kurzen geschichtlichen Abriss eröffnet, der Stadt für die Hilfe und den Familienangehörigen für ihr Verständnis gedankt.

Bürgermeisterin Uta Barkusky würdigte wie auch Ortsvorsteher Jürgen Langer die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute, die „365 Tage im Jahr abrufbar“ seien. Sie sprach von ehrlicher Zusammenarbeit mit heißen Diskussionen und kritischen Bemerkungen, die „immer sachorientiert“ sei. Vizevorsitzender Marcel Schmidt hatte die Ehrenurkunde seines Kreisfeuerwehrverbandes mitgebracht. Stadtwehrführer Carsten Greim verkündete die Beförderung von Markus Hohmann zum Oberbrandmeister. Der kündigte später ein ganz besonderes Geschenk an, das sich die Ortswehr dank tatkräftiger Sponsorenhilfe selbst zum Jubiläum machte – eine Traditionsfahne. Und die Stadtverwaltung erfüllte der Hermersdorfer Feuerwehr mit einer Digitalkamera schließlich noch einen anderen lang gehegten Wunsch.

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