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Wettbewerber bauen Zusammenarbeit aus

"Auf gute Zusammenarbeit": Irmgard W³bbeling und Michael J³rgensen begl³ckw³nschen sich zum Kooperationsvertrag, der vor allem den Patienten n³tzen soll.
"Auf gute Zusammenarbeit": Irmgard W³bbeling und Michael J³rgensen begl³ckw³nschen sich zum Kooperationsvertrag, der vor allem den Patienten n³tzen soll. © Foto:
Sven Klamann / 05.03.2009, 08:00 Uhr
Sandkrug Zum Wohl der Patienten vor allem in der Uckermark werden die Sana Klinik in Templin und das Asklepios Klinikum in Schwedt fortan enger zusammenarbeiten. Die Details der medizinischen Partnerschaft regelt ein Kooperationsvertrag, der am Dienstagabend im Sandkruger Restaurant "Mühlenhaus" unterzeichnet wurde.

Dass Irmgard Wübbeling, als Geschäftsführerin aller drei Sana Kliniken auch für das Krankenhaus in Templin verantwortlich, und Michael Jürgensen, Geschäftsführer des Schwedter Krankenhauses, für den feierlichen Akt extra in den Barnim kamen, erklärten sie mit der Lage Sandkrugs. "Wir wollten uns ungefähr in der Mitte zwischen Templin und Schwedt treffen", sagte Irmgard Wübbeling. Und der Vertragsabschluss sollte obendrein in einem ansprechenden Rahmen über die Bühne gehen, ergänzte ihr Kollege aus Schwedt. Dies sei im "Mühlenhaus" der Fall. "An gleicher Stelle haben wir uns auch schon mehrfach getroffen, um in harmonischer und konstruktiver Atmosphäre unsere Kooperation vorzubereiten", hob Michael Jürgensen hervor, bevor er im Anschluss an den offiziellen Teil die 20 Chefärzte und kaufmännischen Angestellten beider Häuser zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch einlud.

Die engere Zusammenarbeit beider Kliniken wird in erster Linie bei der Behandlung von Herz-, Krebs-, und Neugeborenen-Erkrankungen erfolgen. Dies seien Bereiche, in denen das Schwedter Krankenhaus die größeren Kompetenzen habe, erklärte Irmgard Wübbeling.

Das Asklepios Klinikum verfügt als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung über 14 Fachabteilungen und 439 Betten. In Schwedt werden nach Auskunft des Ärztlichen Direktors Rüdiger Heicappell jedes Jahr etwa 17 500 Patienten stationär behandelt - in nicht geringem Maße auch aus dem Barnim.

Das Sana Krankenhaus in Templin ist als Zentrum der Grund- und Regelversorgung eingestuft, hat sechs Fachabteilungen und 122 Betten. Dort werden etwa 4900 Patienten im Jahr stationär betreut.

Als Beispiel für die verstärkte Kooperation führte Rüdiger Heicappell an, dass Patienten der Templiner Klinik, bei denen ein Herzkatheter nötig sei, kurzfristig nach Schwedt verlegt, dort kardiologisch untersucht und nach der Stabilisierung ihres Allgemeinzustandes wieder in ihr Heimatkrankenhaus zurück gebracht werden.

Die Ärzte beider Häuser sollen sich überdies auch gegenseitig vertreten, wenn dies aus Krankheitsgründen oder wegen Urlaubs erforderlich wird.

"Wir sind und bleiben Wettbewerber, aber wir bündeln unsere Kräfte, um beide medizinisch und wirtschaftlich davon zu profitieren", sagte Michael Jürgensen. An eine Fusion werde dabei nicht gedacht.

Zum Wohl der Patienten vor allem in der Uckermark werden die Sana Klinik in Templin und das Asklepios Klinikum in Schwedt fortan enger zusammenarbeiten. Die Details der medizinischen Partnerschaft regelt ein Kooperationsvertrag, der am Dienstagabend im Sandkruger Restaurant "Mühlenhaus" unterzeichnet wurde.

Dass Irmgard Wübbeling, als Geschäftsführerin aller drei Sana Kliniken auch für das Krankenhaus in Templin verantwortlich, und Michael Jürgensen, Geschäftsführer des Schwedter Krankenhauses, für den feierlichen Akt extra in den Barnim kamen, erklärten sie mit der Lage Sandkrugs. "Wir wollten uns ungefähr in der Mitte zwischen Templin und Schwedt treffen", sagte Irmgard Wübbeling. Und der Vertragsabschluss sollte obendrein in einem ansprechenden Rahmen über die Bühne gehen, ergänzte ihr Kollege aus Schwedt. Dies sei im "Mühlenhaus" der Fall. "An gleicher Stelle haben wir uns auch schon mehrfach getroffen, um in harmonischer und konstruktiver Atmosphäre unsere Kooperation vorzubereiten", hob Michael Jürgensen hervor, bevor er im Anschluss an den offiziellen Teil die 20 Chefärzte und kaufmännischen Angestellten beider Häuser zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch einlud.

Die engere Zusammenarbeit beider Kliniken wird in erster Linie bei der Behandlung von Herz-, Krebs-, und Neugeborenen-Erkrankungen erfolgen. Dies seien Bereiche, in denen das Schwedter Krankenhaus die größeren Kompetenzen habe, erklärte Irmgard Wübbeling.

Das Asklepios Klinikum verfügt als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung über 14 Fachabteilungen und 439 Betten. In Schwedt werden nach Auskunft des Ärztlichen Direktors Rüdiger Heicappell jedes Jahr etwa 17 500 Patienten stationär behandelt - in nicht geringem Maße auch aus dem Barnim.

Das Sana Krankenhaus in Templin ist als Zentrum der Grund- und Regelversorgung eingestuft, hat sechs Fachabteilungen und 122 Betten. Dort werden etwa 4900 Patienten im Jahr stationär betreut.

Als Beispiel für die verstärkte Kooperation führte Rüdiger Heicappell an, dass Patienten der Templiner Klinik, bei denen ein Herzkatheter nötig sei, kurzfristig nach Schwedt verlegt, dort kardiologisch untersucht und nach der Stabilisierung ihres Allgemeinzustandes wieder in ihr Heimatkrankenhaus zurück gebracht werden.

Die Ärzte beider Häuser sollen sich überdies auch gegenseitig vertreten, wenn dies aus Krankheitsgründen oder wegen Urlaubs erforderlich wird.

"Wir sind und bleiben Wettbewerber, aber wir bündeln unsere Kräfte, um beide medizinisch und wirtschaftlich davon zu profitieren", sagte Michael Jürgensen. An eine Fusion werde dabei nicht gedacht.

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