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Herbstfest in Garzin und Erntefest in Rehfelde-Dorf / Vereine organisieren Treffpunkt für Bürger aus dem Ort

Traktorenparade bis Bauernolympiade

Uwe Spranger / 26.09.2011, 06:58 Uhr
Garzin/Rehfelde-Dorf (MOZ) Klein und fein – so lässt sich der Ansatz für das Herbstfest in Garzin und das Erntefest in Rehfelde-Dorf charakterisieren. Die von Vereinen organisierten Feiern am Sonnabend hatten guten Zulauf.

In Garzin hatte sich der Festplatz am Feuerwehrgebäude schon gut gefüllt, als die Traktorenparade von ihrer Runde durchs Dorf zurückkehrte. Sehr zur Freude von Monika Harnisch und ihren Mitstreitern vom Bürgerverein, die neben Garzinern auch Garzauer entdeckt hatten. Und einige Berliner, die im Ort einen Garten haben. Zu sehen waren 22 Zugmaschinen unterschiedlichster Art und Baujahre – vom Lanz Bulldog und Deutz aus den 1930er Jahren bis zum aktuellen Rasentraktormodell – die meisten hübsch geschmückt, manche mit, manche ohne Anhänger.

Am Steuer saßen unter anderem René Schmidt und Andreas Thürling. Die beiden führten dem interessierten Dorfpublikum nach der Rückkehr einen Dreschkasten aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts vor. Außerhalb der Absperrung wurde kräftig gefachsimpelt über die Technik. Und gestaunt. „Das ist doch was zum Gucken. Das kommt gut an. Er hat ja auch ewig dran gebaut“, würdigte Bernd Meyer von der Feuerwehr, der sich mit vielen Kameraden mit um das Gelingen des Festes kümmerte.

Das ging musikalisch weiter, unter anderem mit dem Hennickendorfer Blasorchester. Ein Höhepunkt: Die Tänze von Step & Dance aus Altlandsberg. Und abends ließen sich die Gäste am Lagerfeuer wärmen oder tanzten zu flotten Rhythmen ausgiebig.

Auch in Rehfelde-Dorf wurde zum Abschluss kräftig das Tanzbein geschwungen. Begonnen hatte das Erntefest hier mit einem Gottesdienst. Der anschließende Traktorenumzug konnte nicht die erhoffte Strecke nehmen, weil die Dorfstraße derzeit Umleitung für B 1 ist. Der Dorfangerverein bekam deshalb keine Straßensperrung genehmigt. Das tat der Stimmung indes keinen Abbruch. Kaffee und Kuchen, von den Frauen vorbereitet, gingen weg wie warme Semmeln. Die Einnahmen kommen dem ausrichtenden Verein zugute. Für Unterhaltung sorgten unter anderem Linedancer und das Blasorchester „Kaulsdorf Brass“.Andreas Michalski hatte als Überraschungsgast noch einen Hauptmann von Köpenick organisiert. Auch Streichelzoo und Kutschfahrten hatten ihre Fans. Auf der anderen Straßenseite konnten Gäste sich bei der „Bauernolympiade“ im Schubkarrenslalom, Steinstoßen und Hufeisenzielwerfen sowie Wettbewerben mit der Feuerwehr versuchen oder sich moderne Feuerwehr- und alte Landtechnik ansehen. Und abends konnte zur Musik vom DJ sogar länger getanzt werden als im Vorjahr. Vereinschef Andreas Boye sah jedenfalls das Ziel erreicht: „Die Leute sollen sich treffen und in Kontakt kommen. Man sieht sich ja sonst kaum“, sagte er. Zumal es inzwischen eine ganze Reihe von Neubürgern unter den rund 300 Einwohnern gebe, die eingebunden werden sollen.

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