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Schmetterlingsgruppe der Linumer Kita Storchennest besuchte am Montag den Ökohof in Kuhhorst

11.04.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 11.04.2011, 06:13
kuhhorst Kuhhorst (zig) – Wandertage sind immer eine aufregende Sache. Besonders aber, wenn es an allen Ecken niedlichen Tiernachwuchs zu bestaunen gibt. So jedenfalls empfanden es die 13 Knirpse der Linumer Kita Storchennest, die am Montag beim Ökohof in Kuhhorst zu Besuch waren.

Mit großen Augen bestaunen die Kitakinder der Schmetterlingsgruppe beim Rundgang zuerst die Ferkel im Außengehege, die gerade einmal fünf Wochen und einen Tag alt sind. Verwundert beobachten sie die kleinen braunen Gestalten, die kaum Scheu vor den Besuchern zeigen. Torsten Kirschke vom Ökohof erklärt derweil, doch davon bekommen die Knirpse kaum etwas mit. Denn nebenbei passiert etwas, das ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht und mit den Worten: „Iiih, die pullert ja!“ kommentiert wird: Die Sau hat sich erleichtert.

Dann geht es weiter zur nächsten Station. Diesmal sind die Ferkel gerade eine Woche alt. Hier bekommen die Besucher weitere Erklärungen, etwa zu den Löchern und den Marken, die die Tiere im Ohr tragen. „Wer hat zu Hause Schweine?“ Drei Arme schnellen in die Höhe. „Unseres ist aber schon geschlachtet“, erklärt die vierjährige Leonie.

„Wir haben sehr oft Führungen hier“, erläutert Kirschke, der sich immer wieder den Fragen der Kinder stellt. Für ihn ist die Runde nichts Neues, für die Kinder hingegen etwas Außergewöhnliches. Denn obwohl sie vom Lande stammen – einige sehen tatsächlich zum ersten Mal kleine Ferkel. Auch die nächste Station fasziniert die Kleinen. Denn nun geht es zu den Kälbern. Doch dafür heißt es erst einmal, sich in Zweier-Gruppen zu sammeln und Hand in Hand den einige hundert Meter langen Weg zu den Kühen zurückzulegen. Nebenbei wird vom Kuckuck und dem Esel gesungen. Dann der aufgeregte Ruf: „Da ist eine Kuh!“ Nun sind die Kinder nicht mehr zu halten. So viel Elan ist den Kälbern, die in kleinen Hütten vor dem Stall untergebracht sind, offenbar nicht ganz recht. Vorsichtig beäugen sie aus ihren Behausungen die heranstürmenden Kinder. Nach einem kurzen Zögern kommen sie dann aber doch heraus und die Kitakinder können das Fell der Kälber berühren, das noch so sauber aussieht, als käme es direkt aus der Waschmaschine. Jedes Kind schnappt sich nun eine Handvoll Heu und hält es den Tieren beinahe vorwurfsvoll entgegen, bis diese schließlich nachgeben und zupacken. Auch bei den älteren Tieren im Stall kennen die Besucher keine Scheu. Am Ende sind sich die Kinder einig: „Am besten haben mir die Kälber und Ferkel gefallen.“

„Wir waren im vergangenen Jahr schon hier. Damals aber mit größeren Kindern“, erinnert sich Gruppenerzieherin und Kitaleiterin Angelika Bernstein, während es vom Kuhstall zurück geht. Mittlerweile macht sich bei den ersten Kindern bereits Müdigkeit breit. Doch etwas müssen sie noch durchhalten, denn ein weiterer Punkt steht auf dem Programm. Bei der Lebensmittelverarbeitung wartet eine kleine Überraschung auf die Kinder. Doch vorher gibt es ein Picknick mit Obst und Gemüse. Dann eilen die Besucher auf den Innenhof. Dort angekommen, bekommt jedes Kind einen Luftballon sowie eine Tüte mit Keksen. Als Dank erhalten die Mitarbeiter ein gemaltes Bild und ein Ständchen der Kleinen. Dann geht es zurück in die Kita, wo der Mittagsschlaf der Ausflügler wohl kein Problem für die Erzieher sein wird.

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