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Neue Ausstellung in der Siemens-Oberschule verrät viel über die heimische Biene

Dreimal um die Welt für ein Glas Honig

Vor der neuen Ausstellung: Imker Marcus Steffen mit Schülern der Siemensschule und Dr. Reinhard Witzlau (v. rechts).
Vor der neuen Ausstellung: Imker Marcus Steffen mit Schülern der Siemensschule und Dr. Reinhard Witzlau (v. rechts). © Foto: GZ/Sandra Jütte
Sandra Jütte / 27.11.2017, 18:29 Uhr
Gransee (GZ) Dass es der Honigbiene schon lange nicht mehr gut geht, ist kein Geheimnis. "Durch die Klimaerwärmung, den Anbau von Monokulturen und den Einsatz von Chemikalien gibt es massive Insektenverluste. Darunter leidet natürlich auch die Biene", erklärt Imker Marcus Steffen vom Brandenburgischen Landesverband. Augenmerk auf den Schutz der für die Natur wichtigen Tiere legt eine Ausstellung, die der Verband seit Montag in der Werner-von Siemens-Oberschule zeigt. Gleichzeitig soll damit für die so genannten "Grünen Berufe" geworben werden.

Auf mehreren Displays vor dem Eingang zur Bibliothek erfährt der Interessierte viel über die heimische Hongbiene wie etwa, dass ein Volk für 500 Gramm Honig eine Strecke zurücklegt, die der dreifachen Erdumrundung gleicht.

Die Ausstellung ist nicht die erste Kooperation zwischen Imker Steffen, der auch Vorsitzender des Fördervereins ist, und der Schule. Bereits im Sommer dieses Jahres hatten ihn drei Schülerinnen eine Woche lang begleitet. "Ich wusste vorher gar nicht, dass die männlichen Bienen nur einmal im Jahr ausschwärmen", verrät Neuntklässlerin Carolin Bressel. Auch im Bio-Unterricht sollen die Bienen nun verstärkt Thema sein, sagt Schulleiter Dr. Reinhard Witzlau.

Bis Ende Januar bleibt die Ausstellung in der Schule stehen, dann soll sie auch in anderen Einrichtungen gezeigt werden.

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