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Angeklagt
Schlüsseldienst soll Notlage einer Mutter ausgenutzt haben

Manche Schlüsseldienste nutzen die Verzweiflung ihrer Kunden aus.
Manche Schlüsseldienste nutzen die Verzweiflung ihrer Kunden aus. © Foto: Christin Klose/dpa
Marco Winkler / 09.10.2019, 10:18 Uhr
Kremmen (MOZ) Der Betreiber eines Schlüsseldienstes soll am 15. Juli 2018 eine Kundin in Kremmen ausgenutzt haben. Der Angeklagte muss sich kommenden Mittwoch, 16. Oktober, wegen Wucher vor dem Amtsgericht Oranienburg verantworten.

Laut Gericht nutzte er die Zwangslage und Unerfahrenheit der Kundin aus und sicherte sich somit einen Vermögensvorteil. Die Frau, die ihren Säugling versorgen musste, wollte in ihre verschlossene Wohnung.

Laut Gericht befand sie sich in einer Ausnahmesituation. Der Schlüsseldienst verlangte für die Türöffnung 449,70 Euro. Das sei mehr als das Doppelte des ortsüblichen Vergleichsbetrags.

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