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Ehre
Marie-Curie-Schulpreis geht an Marco Magacz und Ursula Gottschalk

Beide waren überrascht, als Preisträger aufgerufen zu werden: Lehrerin Ursula Gottschalk und Schüler Marco Magacz.
Beide waren überrascht, als Preisträger aufgerufen zu werden: Lehrerin Ursula Gottschalk und Schüler Marco Magacz. © Foto: Jürgen Liebezeit
Jürgen Liebezeit / 12.11.2019, 19:11 Uhr - Aktualisiert 12.11.2019, 19:38
Hohen Neuendorf (MOZ) Wenn Schüler extra kommen, um ihrer Lehrerin zu sagen: "Das haben Sie wirklich verdient", dann hat die Pädagogin viel richtig gemacht. So ist es nämlich der 62-jährigen Liebenwalderin Ursula Gottschalk am Dienstagabend ergangen. Die Mathematik- und Geographie-Lehrerin ist mit dem Marie-Curie-Preis 2019 geehrt worden. Und anschließend wurde sie von zahlreichen Jugendlichen herzlich beglückwünscht.

Ihre Mathe-Kollegen Paul Aurin und Markus Werner lobten nicht nur ihre freundliche Art, sondern auch ihre "tollen Tafelbilder", mit denen sie den Unterrichtstoff verständlich vermitteln würde. Auf die Initiative von Ursula Gottschalk gehe auch zurück, dass das Gymnasium den Titel "Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage" bekommen habe. Sie engagiere sich auch in der Arbeitsgruppe "Stolpersteine" und in der Flüchtlingshilfe.

Nicht weniger Engagement legt der zweite Preisträger des Abends an den Tag. Marco Magacz wurde ebenfalls für sein außerordentliches Engagement im Namen von Marie Curie geehrt. Der stellvertretende Schülersprecher ist der "Inbegriff von Engagement", sagte Vorjahrespreisträger Karl Kapahnke in seiner Laudatio. "Er kann nicht nur gut mit Menschen, er tut auch viel für sie", so Kapahnke. Als Beispiele nannte er, dass der Zwölftklässler sein mathematisches Wissen gerne in der Nachhilfe-AG für Schüler weitergebe und kreative Idee für den Schulalltag entwickele: "Geteiltes Talent ist doppeltes Talent."

Das Leben der Namenspatronin

Vor der Preisvergabe stellten die neuen Siebtklässler in szenischen Spielen das Leben der Schul-Namenspatronin Marie Curie vor. Schulleiter Thomas Meinecke war anschließend nicht nur stolz auf das Kollegium, das den Mammutabend vorbereitet hatte, sondern vor allem beeindruckt von den 140 Mädchen und Jungen, die seit dem Sommer das Gymnasium besuchen und sich intensiv mit der zweifachen Nobelpreisträgerin auseinandergesetzt haben. "Sie haben den Namen und das Wirken von Marie Curie jetzt verinnerlicht."

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