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Vor dem einstigen Lichtspieltheaters der Jugend hat am Sonntag der deutsch-polnische Stadtentwicklungschor des Projektes "Folkstheater" seine Hymne der Stadtentwicklung gesungen.

Altes Kino
Chor besingt die Stadtentwicklung

Mit Begleitung: Der Chor wird unterstützt durch Töne aus der "demokratischen Orgel" des Clubs Real
Mit Begleitung: Der Chor wird unterstützt durch Töne aus der "demokratischen Orgel" des Clubs Real © Foto: MOZ/Frank Groneberg
Frank Groneberg / 09.10.2017, 06:42 Uhr - Aktualisiert 09.10.2017, 13:10
Frankfurt (Oder) (MOZ) Den Auftrittsort hätten die Organisatoren vom Künstlerkollektiv Club Real nicht besser wählen können: Vor dem Gebäude des einstigen Lichtspieltheaters der Jugend hat am Sonntagvormittag der deutsch-polnische Stadtentwicklungschor des Projektes "Folkstheater" seine Hymne der Stadtentwicklung gesungen. Etwa 35 Frauen und Männer, darunter viele Bürger Slubices, haben sich gegen 11.25 Uhr vor dem Eingangsbereich aufgestellt. Die meisten von ihnen waren in einem kleinen Umzug aus Slubice, wo sie eine Stunde zuvor bereits auf dem Plac Bohaterów gesungen hatten, herübergekommen. .

Mit der Hymne soll ein Mitreden beim Thema Stadtentwicklung angeregt werden. "Was war schon da, das heute noch ist? Was wird noch da sein, wenn du nicht mehr bist?", heißt es im Refrain, der auf Deutsch und auf Polnisch gesungen wurde. "Was kann vergehn, was soll entstehn? Was hast du immer vermisst?" Die einzelnen Strophen, die nur auf Englisch vorgetragen wurden, waren Sonnabend bei einer Werkstatt entstanden.

Matthias Dörr gehört zu den sehr wenigen Frankfurtern, die zum einstigen Kino gekommen waren, um mitzusingen. "Der Ort hat eine besondere Bedeutung", sagte er. "Das Gebäude ist eine große Herausforderung für unsere Stadt. Wir müssen gemeinsam die Frage beantworten: Was machen wir damit?"

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Matthias Dörr Auftrittsort Slubice Städtentwicklung Folkstheater

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