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Explosionsgefahr bei Brand in Autowerkstatt

 Gro▀einsatz: Zeitweise musste die Brandbekõmpfung unterbrochen werden - es war zu gefõhrlich f³r die Mõnner.Foto: MOZ/au
Gro▀einsatz: Zeitweise musste die Brandbekõmpfung unterbrochen werden - es war zu gefõhrlich f³r die Mõnner.Foto: MOZ/au © Foto:
FOSCHROEDERN / 06.03.2009, 08:07 Uhr
Elisenau Von K AI -U WE K RAKAU

Beim Brand einer Halle auf dem Gelände einer Autowerkstatt ist gestern in Elisenau hoher Sachschaden entstanden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 80 Männern und Frauen im Einsatz.

Ein beißender Gasgeruch steigt den Autofahrern in die Nase, die gegen Mittag auf der Blumberger Chaussee in Richtung Elisenau unterwegs sind. An der Kreuzung biegt ein Löschfahrzeug der Feuerwehr in die kleine Siedlung ein. An der Börnicker Straße stehen Menschen vor den Gartentüren. Nach rund 400 Metern geht es nicht mehr weiter: Vor dem Gelände eines Abschlepp-Services stehen zahlreiche Feuerwehrautos, die Männer legen die Atemschutzausrüstung an, über einem Hallendach ist Rauch zu sehen.

Es war 11.40 Uhr, als in der Leitstelle in Eberswalde der Anruf "Brand in Elisenau" einging. Zunächst werden die Wehren von Bernau, Blumberg und Lindenberg alarmiert. "Relativ schnell war klar, dass wir weitere Einsatzkräfte an den Brandort schicken müssen", sagte Frank Roscher von der Leitstelle. Wenige Minuten später rücken die Feuerwehren von Ahrensfelde, Werneuchen und Seefeld aus, auch der Löschzug Birkholz beteiligt sich an der Brandbekäm- pfung.

Kurz nach 12 Uhr wird ein weiterer Brand in einer Wohnung an der Roßstraße in Bernau gemeldet. Die Wehren von Schönow und Ladeburg eilen zum Einsatzort. Dort stellt sich heraus, dass ein technischer Defekt an einem Stromverteilerkasten eine starke Rauchentwicklung ausgelöst hat. Zu einem Feuer war es nicht gekommen. Alle Bewohner des betreffenden Aufgangs hatten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Die Ladeburger Feuerwehr macht sich auf den Weg nach Elisenau.

Dort hatte sich die Situation entspannt. Gegen 14.10 Uhr war der Brand gelöscht. "Zwischenzeitlich mussten wir die Arbeiten einstellen", berichtet der Werneuchener Stadtbrandmeister Rainer Sachse. Für die Feuerwehrleute sei es zu gefährlich gewesen. Der Gas-Hauptanschluss wurde geschlossen, um eine Explosion zu verhindern. Insgesamt zwölf Fahrzeuge sind vor Ort, 80 Männer im Einsatz. Bewohner benachbarter Häuser wurden evakuiert.

"Unsere Experten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen", sagte Polizeisprecherin Martina Schaub. Nach ersten Erkenntnissen sei jedoch nicht auszuschließen, dass der Brand in der Halle ausgebrochen ist. "Dort sind Arbeiten an einem Fahrzeug durchgeführt worden", so Schaub.

In und außerhalb der Halle sind zahlreiche Pkw durch den Brand beschädigt worden. "Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, er dürfte jedoch nicht unbedeutend sein", erklärte die Polizeisprecherin.

Schlagwörter

Autowerkstatt Rainer Sachse Explosionsgefahr Martina Schaub Sacheschaden

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