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Von den drei Frankfurter Schach-Mannschaften ist nur der USC Viadrina in der Regionalliga Ost erfolgreich

Schach
Fehlstart der Preußen-Teams

Vor dem nächsten Zug: Die Landesklasse-Spieler des SV Preußen Frankfurt mit Frank Urbanek (Brett 2), Jens Gellert (3) und Herbert Prick (4/von links) während des Vergleiches in Schwedt.
Vor dem nächsten Zug: Die Landesklasse-Spieler des SV Preußen Frankfurt mit Frank Urbanek (Brett 2), Jens Gellert (3) und Herbert Prick (4/von links) während des Vergleiches in Schwedt. © Foto: Carola Voigt
Heinz Herrmann / 11.10.2017, 20:48 Uhr - Aktualisiert 11.10.2017, 23:38
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Frankfurter Schachmannschaften sind mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet. Als einziges Team gewann der USC Viadrina in der Regionalliga Ost.

In der Landesklasse Nord musste die 1. Mannschaft von SV Preußen Frankfurt eine 3,5:4,5-Niederlage beim SF Schwedt 2000 einstecken. Erwartungsgemäß wurde es ein enges Match. Am 1. Brett einigte sich Michael Heinsohn nach zwei Stunden mit seiner Gegnerin auf Remis. Kurz danach folgte das Remis von Joachim Jacobs am 5. Brett und in den nächsten 40 Minuten die Remisen von Siegfried Preuß (6) und Carsten Wolff (8).

Am Brett 4 hatte sich Herbert Prick nach einer bis dahin sehr gut geführten Partie eine Gewinnstellung erarbeitet und es keimte die Hoffnung, mit 3:2 in Führung gehen zu können.Damit sah es dann nach einem 4:4 aus, da Jan Hentschel am Brett 7 eine klar bessere Stellung hatte. Herbert gab aber einzügig den Vorteil aus der Hand und konnte wenigstens noch mit einem Dauerschach das Remis halten. So stand es dann nach drei Stunden 2,5:2,5.

Am 2. Brett musste Frank Urbanek gegen Jörg Pachow spielen. Bei diesem Gegner wäre ein Remis schon ein Erfolg für den Frankfurter. In Deutscher Wertzahl (DWZ) ausgedrückt spielte eine 1802 gegen eine 2245. Wie zu erwarten musste dann Frank Urbanek nach tapferer Gegenwehr nach 3:20 Stunden die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Am 3. Brett wehrte sich Jens Gellert lange, aber zum Schluss vergeblich gegen die Angriffe von Steffi Pachow. Nach 3:45 Stunden gab er dann auf und die Niederlage für Preußen Frankfurt stand fest.

Ein Lichtblick war die Partie am 7. Brett mit Jan Hentschel, dessen Gegner in eine Eröffnungsfalle lief und damit von Beginn an eine schlechte Stellung hatte. Überlegen und korrekt spielte Jan Hentschel seinen Vorteil bis zum Gewinn der Partie nach 4:10 Stunden aus. Damit stand es am Ende 3,5:4,5 gegen die Frankfurter.

Trotz der Niederlage will das Preußen-Team mindestens den 5. Platz. Schließlich war es in der Vorsaison Dritter. Das sollte auch das Ziel der 2. Mannschaft des SV Preußen sein, die ebenfalls etwas überraschend den  3. Platz erreicht hatte. Diese musste in der 1. Runde der Regionalliga Ost zum Mitfavoriten auf den Staffelsieg SKV Bad Freienwalde. Hier wurden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle gerecht und schickten die Gäste mit einem 6,5:1,5 nach Hause.

Ein Remis erreichte der schon seit der vergangenen Saison in bestechender Form spielende Jürgen Fritzsche (Brett 3). Am 6. Brett schaffte Mannschaftsleiter Andreas Winkler ebenfalls Remis und bestätigte damit seinen guten Lauf. Am vergangenen Wochenende erreichte er beim Deutschland-Cup in Wernigerode in seiner DWZ-Gruppe einen  hervorragenden 3. Platz.

Einen guten Einstand gab Volodomyr Hrodzitskyi, der erst zu dieser Saison Mitglied beim SV Preußen wurde und seine erste Wettkampfpartie spielte. Der gebürtige Ukrainer erreichte am 7. Brett ebenfalls ein Remis.

Die Mannschaft des USC Viadrina Frankfurts spielt ebenfalls wieder in der Regionalliga Ost und will in die Landesklasse aufsteigen. In der 1. Runde besiegte sie die 2. Mannschaft der BSG Pneumant Fürstenwalde mit 5,5:2,5. Mit Beginn des Wettkampfes führten die Frankfurter bereits durch einen  kampflosen Punkt (Brett 8).

Nach den Partie-Gewinnen von Michael Ziern (Brett 4) und Sven Krannich (Brett 5) folgten die Remisen von Michael Zaporowski (Brett 6) und Hubert Sasik (Brett 7). Damit waren vier Punkte erreicht. Im Mannschaftssinn bot Thomas Noack (Brett 3) trotz Mehrbauer seinem Gegner ein Remis an, da der Ausgang der beiden ersten Bretter unklar war und eventuell Partieverluste drohten. Der Gegner akzeptierte das Remisangebot, womit der Sieg bereits feststand. Jan Grabowski (Brett 1) gewann dann später seine Partie. Lediglich Bernd Ketelhöhn musste am 2. Brett die einzige Niederlage einstecken.

Am 5. November kommt es dann im Vereinsheim des SV Preußen zum Stadtderby SV Preußen II gegen USC Viadrina Frankfurt.

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