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Gewinner stehen fest
MOZ und Stiftung vergeben Kunstpreis

Fünf von elf Mitgliedern der Jury beraten über die Arbeiten zum diesjährigen Brandenburgischen Kunstpreis in der Eberswalder Märchenvilla. Zum ersten Mal wurde auch ein Preis in der Kategorie Fotografie ausgelobt.
Fünf von elf Mitgliedern der Jury beraten über die Arbeiten zum diesjährigen Brandenburgischen Kunstpreis in der Eberswalder Märchenvilla. Zum ersten Mal wurde auch ein Preis in der Kategorie Fotografie ausgelobt. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Stefanie Lubasch / 25.04.2018, 14:39 Uhr - Aktualisiert 26.04.2018, 15:11
Frankfurt (Oder) (MOZ) Zum 15. Mal wird in diesem Jahr der Brandenburgische Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben. Carola Czempik, Frank Diersch, Dorit Trebeljahr und Göran Gnaudschun sind die Preisträger.

Sie gehört zu denen, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder um die Auszeichnung beworben haben: Mit ihrer Arbeit „TAGNACHT“ aus der Serie „Patria“ konnte die Malerin Carola Czem­pik aus Glienicke/Nordbahn (Landkreis Oberhavel) am Mittwoch in der EWE-Märchenvilla in Eberswalde die Jury des Brandenburgischen Kunstpreises nun endlich überzeugen. In der Kategorie Grafik fiel die Entscheidung zugunsten des in Woltersdorf (Landkreis Oder-Spree) lebenden Zeichners Frank Diersch, der sich mit seinem „Kleist-Projekt 2017“ beworben hatte. Der Preis in der Kategorie Plastik wiederum geht an die häufig im Brandenburgischen arbeitende Berlinerin Dorit Trebeljahr für ihre Skulpturen aus der Serie „Ich als Clematis“. Die Preise sind mit jeweils 4000 Euro dotiert. 

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Zum ersten Mal vergeben wird in diesem Jahr auch eine Ehrung im Bereich Fotografie. Aus den dafür eingereichten 45 Bewerbungen hatte die Vorjury insgesamt 15 herausgefiltert: Am Ende fiel die Wahl auf den Potsdamer Göran Gnaudschun.

„Es gab eine angeregte Debatte, in zwei Kategorien mussten wir einen zweiten Wahlgang machen“, sagte im Anschluss an die Sitzung der Jury deren Vorsitzender Frank Mangelsdorf und lobte in diesem Zusammenhang die Vorauswahl, die später auch in der Ausstellung im Schloss Neuhardenberg zu sehen sein wird. „Ich finde, es wurden schöne Werke ausgesucht, die die Ausstellungsbesucher begeistern werden.“ Durch die Auslobung eines Fotografie-Preises habe die Ehrung zudem noch einmal eine neue Facette bekommen. Nicht zuletzt die Vielfalt der gewählten Themen habe überrascht. „Vom Schauspieler Jürgen Holtz bis zum Braunkohletagebau war alles dabei.“ 

Die Gewinner des von der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg ausgelobten Brandenburgischen Kunstpreises 2018 stehen fest. Zum ersten Mal wurde auch ein Preis in der Kategorie Fotografie verliehen. Die elf Jury-Mitglieder verbrachten drei Stunden mit der Einschätzung.
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Mit insgesamt 338, zunächst digital eingereichten Arbeiten hatte der Kunstpreis in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung verzeichnen können. Eine Vorjury hatte daraus 67 ausgewählt, über die am Mittwoch dann die Hauptjury im Original zu befinden hatte. Zu ihren Mitgliedern zählten unter anderen die Generalbevollmächtigte der Stiftung Schloss Neuhardenberg, Heike Kramer, die Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst, Ulrike Kremeier, die Grafik-Preisträgerin des vergangenen Jahres, Sophie Natuschke, sowie der Kulturjournalist Peter Liebers.

Die feierliche Übergabe der Auszeichnungen findet am 1. Juli im Schloss Neuhardenberg statt. Dort werden dann auch der Ehrenpreis des brandenburgischen Ministerpräsidenten für ein Lebenswerk sowie der Nachwuchsförderpreis der Kulturministerin vergeben. Diese Preisträger sind noch nicht benannt.

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