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"Viceroy's House" über das Ende der Kolonialzeit in Indien

Bollywood-Kitsch in blutigen Zeiten

 Viceroy’s House
Viceroy’s House © Foto: Berlinale/Kerry Monteen Photography
Gitta Dietrich / 13.02.2017, 00:30 Uhr
Berlin (MOZ) Manche Filme sind einfach ärgerlich. Dazu gehört "Viceroy's House" von Gurinder Chadha. In ihrem kitschigen Historienfilm geht es um das Ende der britischen Kolonialherrschaft in Indien. 1947 wird Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) zum Vizekanzler ernannt, zieht mit Lady (Gillian Anderson) und Tochter Pamela (Lily Travers) in den Palast in Delhi ein. Die gewaltsamen Konflikte zwischen Hindus, Muslimen und Sikhs führen zur Teilung Indiens, der Begründung Pakistans. Dieses blutige Kapitel in der Geschichte ihres Landes gerät bei Chadha zu einem glatten Bollywoodfilm, nur ohne Gesang und Tanz. Die Mountbattens sind so gute Menschen, dass es körperlich schon weh tut. Und wie soll es anders sein? Die Romanze zwischen einer Muslimin und einem Hindu führt auch zum Happy End.(gd)

Heute, 12.30 und 18.30 Uhr, Friedrichstadt-Palast; Donnerstag, 12.15 Uhr, Haus der Berliner Festspiele; Sonntag, 12.15 Uhr, Berlinale Palast

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