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Romantik
Fouqué: Leben und schreiben in Nennhausen

Das Alte Gärtnerhaus in Nennhausen, in dem sonntags zwischen 14.30 und 17.30 Uhr eine Ausstellung über den romantischen "Undine"-Dichter  Friedrich de la Motte Fouqué besichtigt werden kann.
Das Alte Gärtnerhaus in Nennhausen, in dem sonntags zwischen 14.30 und 17.30 Uhr eine Ausstellung über den romantischen "Undine"-Dichter  Friedrich de la Motte Fouqué besichtigt werden kann. © Foto: Rene Wernitz
Manuela Bohm / 02.07.2019, 13:16 Uhr
Nennhausen (MOZ) Das Alte Gärtnerhaus am Fouqué Platz 2 in Nennhausen gibt dem gleichnamigen Dichter der Romantik viel Raum. Der Kulturverein Nennhausen e.V. erstellte eine Ausstellung, die sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet ist.

Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843) ist in besonderer Weise mit dem Ort verbunden. 31 Jahre lebte er im dortigen Schloss - in zweiter Ehe mit der Erbin des Schlosses, Caroline von Rochow, geborene Briest. Sie machten aus dem Haus einen Musenhof, auf dem sie Freunde wie E.T.A. Hoffmann oder Wilhelm Humboldt begrüßten.

Die Ausstellung widmet sich diesem kulturellen und intellektuellen Austausch. Sie stellt das Leben und Wirken des Dichters Friedrich Baron de la Motte Fouqué in den Mittelpunkt. "Friedrich Baron de la Motte Fouqué schrieb Romane, Dramen und Gedichte. Dabei griff er auf Sagen, Märchen und Rittergeschichten zurück", heißt es vom Kulturverein. Eines der wohl schönsten Kunstmärchen der deutschen Literatur  ist "Undine" - geschrieben 1811. Fouqué hatte es dem auf Schloss geschrieben. "Undine" wurde zwei mal als Oper vertont - erstmals 1816 von E.T.A. Hoffmann und 1845 von Albert Lortzing. Die Nennhausener Ausstellung zeigt fünf Bühnenbilder der Oper "Undine".

Die Vereinsmitglieder laden nicht nur zur Ausstellung und dem Wandeln in der Romantik ein, sondern auch zu Kaffee und Kuchen mitten im Nennhausen. Die Ausstellung kann sonntags (außer 21. Juli) bis zum 6. Oktober geöffnet.

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