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Regisseur lobt Beeskow als Festival-Standort

Vor dem Kino Schukurama: Lilian Nix, Regisseurin von „Kindsein“ ihrem Team und Moderator Christian Klandt (re.).
Vor dem Kino Schukurama: Lilian Nix, Regisseurin von „Kindsein“ ihrem Team und Moderator Christian Klandt (re.). © Foto: Mario Lehmann
Jörg Kühl / 20.04.2018, 07:00 Uhr
Beeskow (MOZ) Christian Klandt, Filmemacher aus Beeskow („Weltstadt“), zieht eine positive Bilanz der Premiere von „Achtung Berlin goes Beeskow“. Bis Sonntag waren im Kino Schukurama in der Kreisstadt ausgewählte Wettbewerbsfilme gezeigt worden.  „Trotz des schönen Wetters sind viele Beeskower ins Kino gekommen“, lobt der Regisseur. Bei zwei Vorstellungen war das kleine Kino im Schukurama fast voll. Der Dokumentarfilm „Die neuen Kinder von Golzow“ (Regie: Simone Catherine Gaul) war der erfolgreichste, gefolgt von „Zwei im falschen Film“ der Regisseurin Laura Lackmann. Insgesamt wurden fünf Filme in sieben Vorstellungen gezeigt.

Zwei Filmteams waren nach Beeskow gekommen. Die Regisseurin Simone C. Gaul brachte als Überraschungsgast den Bürgermeister von Golzow, Frank Schütz, mit. Knapp eine Stunde lang erzählten sie den Filmgästen Geschichten über ihren Film. Das Filmteam von „Kindsein“ war sogar zu dritt. Lilian Nix bereiste Indien, Japan, Kuba und Deutschland und beobachtet Kinder im Alter zwischen 6 bis 9 Jahren.

Petra Friedrich überreichte in Vertretung von Bürgermeister Frank Steffen den Filmemachern ein kleines Willkommens- und Dankeschön-Geschenk: einen handgearbeiteten Kaffeebecher aus Ton.

„Die Filmemacher zeigten sich begeistert von Beeskow und von der Freundlichkeit der Zuschauer“, so Klandt. Es seien viele interessante Fragen zu den Filmen gestellt worden. Die Festivalchefs von „Achtung Berlin“, der Bürgermeister Steffen und Klandt versicherten sich gegenseitig, Beeskow als feste Spielstätte auch für kommende Festivals im Auge zu behalten.

Klandt dankt Ralf Schulze, der sein Kino Schukurama für die Festivalbeiträge zur Verfügung gestellt und bei den Vorbereitungen mit Rat und Tat unterstützt hatte. „Ein gelungener Auftakt mit wunderbaren Filmen und berührenden Geschichten“, so Klandt.

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