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Schlosstheater
Kino mit Preußenbezug

Ausblick auf 2019: Der Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH, Thomas Falk,  möchte das Veranstaltungsangebot im Schlosstheater weiter ausbauen.
Ausblick auf 2019: Der Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH, Thomas Falk,  möchte das Veranstaltungsangebot im Schlosstheater weiter ausbauen. © Foto: Brian Kehnscherper
Brian Kehnscherper / 14.12.2018, 12:45 Uhr
Rheinsberg (MOZ) Die Rheinsberger Veranstaltungsreihe „Kino im Theater“ soll in Zukunft häufiger auch einen Bezug zu Rheinsberg und Preußen haben. Das sagte der Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH, Thomas Falk. Im nächsten Jahr soll es Spezialausgaben geben, die vom bekannten Filmkritiker Knut Elstermann moderiert werden, und zu denen prominente Gäste eingeladen werden.

Das kündigten Thomas Falk, Rheinsbergs Kulturmanager Peter Böthig und der künstlerische Leiter der Kammeroper, Georg Quander,  am Donnerstag bei einer Presserunde zum Programm für das erste Halbjahr 2019 im Schlosstheater an. Da der unter anderem vom Sender radioeins bekannte Kritiker Elstermann ein Grundstück in Rheinsberg besitzt, hatte sich die Gelegenheit ergeben, dass er durch seine Kontakte dabei hilft, das Format „Kino im Theater“ weiterzuentwickeln. So wird es im Februar und März zwei Abende zum Thema „Friedrich im Film“ geben. Am 23. Februar wird „Die Tänzerin von Sanssouci“ gezeigt. Das Werk aus dem Jahr 1932 erzählt die Geschichte der schönen Tänzerin Barberina Campanini, der ganz Europa zu Füßen liegt. Friedrich II. möchte sie an seinem Berliner Opernhaus singen hören und bemüht sich so sehr um sie, dass sich eine Liebesgeschichte anzubahnen scheint. Als Gast wird der Kurator des Filmmuseums Potsdam, Guido Altendorfer, in die Reihe einführen. Am 23. März wird „Der große König“ gezeigt. Das Drama ist 1942 entstanden und erzählt vom Siebenjährigen Krieg aus  nationalistisch-propagandistischer Sicht. Der Filmhistoriker und Publizist Friedemann Beyer wird das Werk und die Propagandaelemente einordnen und erklären, welche Funktion das von Joseph Geobbels in Auftrag gegebene Werk im politischen Geschehen des Zweiten Weltkriegs erfüllen sollte.

Wie Thomas Falk sagte, soll die Reihe noch ausgebaut werden. Für die zweite Jahreshälfte sind vier weitere Spezialvorführungen vorgesehen.(bk)

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