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Tanz den „Messias“
Deutsches Symphonie-Orchester inszeniert Händel

Der Tänzer Ahmed Soura aus Burkina Faso steht während der Generalprobe von Händels "Messias" in der Berliner Philharmonie auf der Bühne. Pünktlich zur Weihnachtszeit führt das Deutsche Symphonie-Orchester Georg Friedrich Händels Oratorium als getanztes Stück auf.
Der Tänzer Ahmed Soura aus Burkina Faso steht während der Generalprobe von Händels "Messias" in der Berliner Philharmonie auf der Bühne. Pünktlich zur Weihnachtszeit führt das Deutsche Symphonie-Orchester Georg Friedrich Händels Oratorium als getanztes Stück auf. © Foto: Jörg Carstensen/dpa
dpa / 15.12.2018, 07:00 Uhr
Berlin (dpa) Afrikanische Tänze zu Händels „Messias“: Pünktlich zur Weihnachtszeit führt das Deutsche Symphonie-Orchester mit Chefdirigent Robin Ticciati Georg Friedrich Händels Oratorium als getanztes Stück in der Berliner Philharmonie auf. Dabei lässt der britische Regisseur Frederic Wake-Walker Darsteller auftreten. Er habe von klein auf das Stück gehört. Jetzt sei es für ihn Zeit, es aufzuführen, sagte Ticciati vor den Aufführungen an diesem Samstag und Sonntag in der Philharmonie.

Der Tanz solle dabei eine eigenständige Rolle spielen. Dafür hat Regisseur Wake-Walker den Choreografen Ahmed Soura aus Burkina Faso gewonnen. „Der Messias“ war zwei Wochen nach Ostern 1742 in Dublin uraufgeführt worden. Es ist das populärste Oratorium des gebürtigen Hallensers (1685-1759) und ein Evergreen in der geistlichen Chormusik.

„Händel schrieb seine Musik für den König in einem Empire, das Länder und Menschen unterwarf. Gott und Christus lobt er in einer musikalischen Sprache, in der auch Könige verherrlicht wurden“, sagte Regisseur Wake-Walker. Als Sänger treten Louise Alder (Sopran), Magdalena Kožená (Mezzosopran) Tim Mead (Countertenor), Allan Clayton (Tenor) und Florian Boesch (Bass) auf.

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