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Lehrjahre eines Superhelden

Spider-Man Home Coming
Spider-Man Home Coming © Foto: Sony Pictures HE
Stefan Klug / 24.12.2017, 13:21 Uhr
(MOZ) Nicht allein die Begabung, auch die richtigen Freunde machen aus einem Mann einen wirklichen Helden. Diese Erfahrung hat Peter Parker gerade gemacht. Als Spider-Man ist er schon nicht schlecht, aber mit Unterstützung von Iron Man ist er fast unschlagbar. Doch zu mehr als einem Praktikum bei Stark-Industries hat es bisher nicht gereicht. Im normalen Leben der High-School-Boy, im privaten der Aushilfs-Held. Das ist Peter zu wenig. Und angestachelt wird er dazu von seinem besten Kumpel, der per Zufall von der wahren Identität des Freundes erfahren hat. Doch dann kommt The Vulture ins Spiel, jener Bösewicht, der aus geheimnisvoller Alienmasse übermächtige Waffen erschafft. Für Peter vermischen sich plötzlich Privat- und Heldenleben, als es für ihn um alles geht.

Superhelden verschiedener Geschichten in einer zu vermengen ist gerade unheimlich en vogue. Und so kommt auch Jon Watts drumrum, seinem Spiderman ein paar weitere Marvel-Gesichter zur Seite zu stellen. Währen Iron Man alias Tony Stark noch eine veritable Nebenrolle dabei spielt geht der Auftritt von Captain America kaum über ein Cameo hinaus. Doch der Hinweis ist deutlich genug, dass wir wohl demnächst ein neues Abenteuer mit großer Heldenpower sehen werden. Wieso und weshalb es auf einmal zu dieser Vermischung kommt erklärt der Film allerdings nicht. Insofern bleiben auch all die Vorfälle, die es The Vulture ermöglichen, an Alienmaterial zu kommen, im Dunkeln. Wir haben hier einen Teenager Parker, der gerade lernt, ein Held zu werden. Und dafür braucht er einen Feind, an dem er wachsen kann. Das muss reichen. Spider-Man kommt als Coming-of-Age-Geschichte daher. So jung war der Spinnenmann noch nie und auch nicht so unerfahren. Das bringt durchaus einige lustige Ein- und Unfälle mit sich und lenkt das Interesse eines jüngeren Publikums auf die Umsetzung.

Genre: Unterhaltung; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 133 Minuten; Verleih: Sony Pictures HE; Regie: Jon Watts; Tom Holland, Michael Keaton, Jon Favreau; USA 2017

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